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vordcn. — v. Hellbach, 1. S. 277: v. Dielfurt, Dietfurth, Dietvorden.— v. Lang, S. 317: v. Dietfurth. — N. Preuss. Adelslexicon, I.S. 418: v. Dielfurt (Ditfurth) (giebt das Wappen, wie folgt, an: zweigoldene Balken, zwischen ihnen einen blauen Streif im rothen Schildeund auf dem gekrönten Helme zwei Büflelshörner). — Freih. v. Le-dehur, I. S. 170 (beschreibt das Wappen zuerst nach Tyroff, dannaber auch nach v. Meding).
Preussen, Hessen, Bayern. Altes, aus dem Quedlinbur-gischen stammendes Adelsgeschlecht, dessen gleichnamiger Stamm-sitz an der Bode, welcher der Familie schon 1144 zustand, imKreise Aschersleben der jetzigen Provinz Sachsen liegt, und wel-ches das Erbmarschallamt der ehemaligen Reichsabtei Quedlinburgbekleidete. Berthold und Bernhard v. Dietfurt lebten 1183; einanderer Bernhard v. D. kommt nach Kettner, Antiquit. Quedlinburg.S. 317, 1267, 1277 und 1280 als Hof-Marschall vor; Friedrich war1331 Domherr zu Halberstadl, Heinrich 1390 Prior der StiftskircheS. Wiperti zu Quedlinburg, und Henning 1406 Domherr und 1420Probst an der eben genannten Kirche. Zu den Besitzungen imjetzigen Kreise Aschersleben erwarb die Familie auch im KreiseOschersleben Güter, kam nach Braunschweig ins Gandersheim'sche,erlangte in der Mitte des 17. Jahrhunderts in Hessen-Schauenburg,so wie im 18. Jahrhunderte in Westphalen im Kreise Rhaden undBielefeld Besitz, und ist in diesem Jahrhundert auch nach Bayerngekommen, und, nach v. Lang, der Adelsmatrikel des genanntenKönigreichs einverleibt worden. In Hessen-Schauenburg stand derFamilie von 1650—1853 das Gut Dankerssen zu.
v. Dörffler.
Schild geviert: 1 und 4 in Roth ein aufwachsender, vorwärts-sehender, bärtiger Mann mit unbedecktem Haupte, in vorn goldener,an den Armen aber blauer, mit goldenem Aufschlage versehenerKleidung, welcher mit der aufgehobenen Rechten eine schwarze Axtan weissem Stiele, mit der Schärfe nach oben gekehrt, über sichnach links schwingt; 2 von Blau und Gold schräglinks, und 3 vonGold und Blau schrägrechts gelheilt mit zwei scchsstrahligen Ster-nen von gewechselter Farbe. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönteHelme. Der rechte Helm trägt neben einander sieben silberne