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altstädtischer Bürgermeister zu Königsberg etc., zu seiner Zeit alsDichter sein - bekannt, starb 1713. — Christian Wilhelm, fünfterSohn Beinhold's (II.), starb als k. preuss. Tribunalralh, und vonihm stammte Christian fteinhold v. 1)., gest. 1742 als k. preuss.Generalmajor, Chef eines Regiments zu Fuss, Amtshauptmann zuCottbus und Peitz, k. General-Adjutant etc. Derselbe war ein gros-ser Liebling des Königs Friedrich Wilhelm I. von Preussen, welcherihn zur Ausführung vieler wichtiger Geschäfte und Aufträge brauchte,unter denen namentlich der Bau der Friedrichsstadt zu üerlin zunennen ist; auch war derselbe, wie bekannt, Mitglied der Commis-sion, welche den Kronprinzen Friedrich, nach der misslungenenFlucht, in Miltenwalde verhören musste. Wie edel sich v. Der-schau in letzterer, so schwierigen Angelegenheit erwies, ist in dasRuch der preussischen Geschichte eingeschrieben. Aus der Ehemit Luise Charlotte v. Sturm stammten, neben vier Töchtern, zweiSöhne, Friedrich Wilhelm und Carl Christian. Letzterer nahm 1779als k. preuss. Rittmeister den Abschied und lebte später in Ober-schlesien, Ersterer aber, Friedrich Wilhelm v. D., gest. 1779 alsk. preuss. wirkl. Gell. Etats- und Kriegsrath, Vicepräsident und di-rigirender Minister bei dem General-Oberfinanz-, Kriegs- und Domai-nen-Directorium, Landdrost des Fürstenthums Mörs, Chef des De-partements von der Kurmark, des gesammten Postwesens, der Salz-sachen etc., hat sich in der Administration der k. preuss. Monarchiesehr grosse Verdienste erworben. — Noch sei hier erwähnt, dassder Universitätsrichter zu Königsberg v. D. den rothen Adlerorden3. (4. als Anerkennung einer sehr edlen, menschenfreundlichen Thaterhielt: derselbe rettete nämlich 1828 die schon aufgegebene Mann-schaft eines verunglückten Kauffahrteischiffes. — Nach Freih. v. Le-debur (a. a. 0.) stand in Preussen schon 1592 der Familie dasGut Woiditken im Kreise Heiligenbein zu, zu welchem im 17. und18. Jahrhundert noch viele andere Güter kamen. Gegen und nachder Mitte des 18. Jahrhunderts erwarb das Geschlecht auch Güterin der Provinz Brandenburg. Als Güter in Curland werden Cau-litzen und Gr. Dserwen 1749 aufgeführt. Die v. Derschen in Cur-land, wie oben angegeben, Nachkommen des Johann v. D., führennach Neimbt das Wappen, wie dasselbe das kaiserl. Diplom von1602 angiebt, die preuss. Linien dagegen das Wappen mit derSäule nach dem kurbrandenburg. Bestätigungsdiplome von 1663, inwelchem ausdrücklich angeführt ist, dass letzteres Wappen „zumUnterschiede der andern, dessen (Beinhold's [11.]) Namens und Ge-