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linken Hälfte des 1. Feldes, anslatt der Spornrädchen, Sterne, dochberichtigt die Beschreibung des Wappens diesen Fehler durch dieAngabe, dass dieselben im Diplome „molettes" genannt werden. —Die rechte Iliilfte des 1. Feldes enthält das Stammwappen, den ge-harnischten Ritter etc. (nach dem Diplome: le gueules au guerrierarme de toutes pieces, tenant une banniere le tont d'argent). Dochzeigen Abdrücke von älteren Petschaften ohne Tincturen im Schildeeinen vorwärtssehenden Mann in langem Rocke und mit einerspitzigen, den Zipfel nach links umschlagenden Mütze, welcher inder Rechten an einer kurzen Stange ein kleines nach links biegen-des Fähnchen hält, und aus dem Helme wächst der beschriebeneMann auf. — N. Preuss. Adelslex., V. S. 110. — Freih. v. Lede-bur, I. S. 149 (setzt in den rothen Schild des Stammwappens einenTataren mit einer Peitsche, und beschreibt das freiherrliche Wap-pen, wie folgt: 1 gespalten, vorn der Tatar, hinten ein Hirschhornund drei Sterne; 2 ein Eichenzweig; 3 ein Sparren, begleitet vonzwei Kreuzen und einem Monde; 4 oben ein Pferdekopf).
Preussen. Heinrich Wilhelm Ludwig v. Cotzhausen wurdevom Kaiser Napoleon I. von Frankreich, 17. März 1811, in denStand der Barone des französischen Kaiserreiches erhoben. Der-selbe ist später (Haus Cambach, den 17. Juni 1829) der Adelsma-trikel der preuss. Rheinprovinz, unter No. 73 der Freiherrenclasse,einverleibt worden. — Was die Familie v. Cotzhausen anlangt, soführt das N. Preuss. Adelslexicon (a. a. 0.) an, dass Dietrichv. Cotzhausen, Sohn des Balthasar v. C., um lßl 1 zu Biedencapim Hessischen gelebt habe. Als Stammwappen, welches bis 1701allein gebraucht worden sei, werden zwei geharnischte Ritter —was wohl heissen soll: ein Geharnischter im Schilde und auf demHelme — angegeben, dann sei das Wappen mit dem v. Ganzelt-Türk'schen verbunden, und 1811, bei Stiftung des Majorats Wedau,das Wappen eines v. C., französischen Reichsbarons, welcher auchCambach besitze, mit einem Eichenzweige vermehrt worden.
v. Couven.
Im silbernen Schilde ein dasselbe ganz überziehendes, schwar-zes Schuppenkreuz, welches im rechten Oberwinkel von einer rothenKürbisflasche begleitet ist. Auf dem Schilde steht ein gekrönter