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als Appellationsgerichtsrath zu Cola fungirende Freih. v. Biewer,genannt v. Fürth, gehört in die Familie der Freih. v. Fürth, welchein diesem Werke, III. S. 152 und 153, besprochen wurde, und istauch im Adelslexicon der Prcuss. Monarchie am gehörigen Orte, I.S. 241, angegeben.
Preussen. Eine dem Rheinlande angehörige Adelsfamilie,aus welcher in die Adelsmatrikel der Preuss. Rheinprovinz AntonJoseph v. Drewer (Bell, 24. Juni 1829), unter No. 68 der Classeder Edelleute, eingetragen worden ist. Sollte diese Familie v. Dre-wer dieselbe sein, welche mit dem v. Fürth'schen Geschlechte in soverwandtschaftlichem Verhältnisse stand, dass letzteres den Namenv. Biewer annahm, so ist wenigstens in das Wappen der Freiherrenv. Fürth das oben beschriebene v. Brewersche Wappen nicht über-gegangen.
v. Brodreis auf Kültz und Riegelsreuth.
Im silbernen Schilde ein geflügelter, goldener Engelskopf, aufwelchem eine goldene Monstranz steht. Auf dem Schilde erhebtsich ein gekrönter Helm, aus welchem ein linksgekehrter, silbernerPelican mit weit ausgebreiteten Schwingen mit seinen Jungen her-vorbricht. Die Helmdecken sind roth und silbern. — Wappenb.d. Königreichs Bayern, IV. 93. — v. Hefner, II. 78 und S. 71. —v. Lang, S. 305. — v. Hellbach, I. S. 192.
Bayern. Johann Georg Brodreis, kurpfälzischer Hofkammer-ratli und später Geh. Rath in Arnberg, welcher das LandsassengutKültz in der Oher-Plalz erworben halte, wurde vom Kaiser Leopold L,15. Dec. 16S3, in den Adelstand erhoben. Derselbe stammte auseiner angesehenen schwäbischen Familie, und der Vater war Bür-germeister zu Lauing, der Grossvater aber zu Höchstädt gewesen.In die Adelsmatrikel des Königreichs Bayern war nach v. Lang(a. a. 0.) ein Ur-Urenkel des Johann Georg v. ß., Georg ChristophWilhelm v. B., geb. 1771, vormaliger kurpfalz-bayerischer Hofkam-merrath in Arnberg, eingetragen.