Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
Seite
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decken sind reclils roth und silbern, links blau nnd silbern.v. Ilefner, Lief. 18 oder ßd. II. lieft 8, Adel des Herzogth. Nassau,ü und S. 5: Freiherren Brenner v. Geroldstein (mit der Angabe, dassdie v. Geroldstein auf dem Helme einen, mit einem kleinen, rothenSchilde belegten, oben mit schwarzen Halmenfedern verzierten Kü-cher s. unten die Angaben über dieses Wappen geführt hät-ten, und mit dem Bemerken, dass nicht zu erfahren gewesen, warumder Widderkopf an diesen modernisirten Köcher, resp. Schaft, ge-kommen sei). Wappenb. der Preuss. Bheinprovinz, I. XVI. 31und S. 18 und 19: v. Brenner zu Geroltstein (beschreiht nach demDiplome vom 21. Febr. 1718 s. unten das Wappen, wiefolgt:ein geviertheiltes Schild, in dessen hinterem unteren undvorderem oberen weissen oder silberfarbenen Theile zwei rotheSchildlein, im vorderen unteren und hinteren oberen blau oder la-surfarbenen Theile aber zwei weisse oder silberfarbige gekröntegegen einander einwärts aufrecht stehende Löwen mit aufgewunde-nem Schwänze, roth ausgeschlagener Zunge und in den vorderenPranken ein roth und weiss vermischtes, gekröntes Horn haltendzu sehen sind. Der Schild ist rechter Seits mit weiss und roth, lin-ker Seils aber mit weiss und blau vermischt herabhängenden Helm-decken geziert. Auf demselben steht ein olfener adeliger Turniers-helm mit anhängendem Kleinode. Auf dem Helme zeigt sich eineweisse oder silberfarbene Säule, an welcher unten ein Widderkopfmit seinen Hörnern und auf diesem das im weissen Theile desSchildes befindliche Schildlein angebracht isl. Auf der Säule stehendrei Federn, die erste roth, die zweite weiss, die dritte blau." Zudiesen Angaben des Diploms hat Bernd in Bezug auf das in den-selben erwähntevon weiss und roth vermischte gekrönte Horn"in einer Note hinzugefügt, dass das Horn die Gestalt eines Füll-horns habe; aus der Oeffnung oben brächen aber rothe Flammenhervor und machten eine Anspielung auf den Namen Brenner.Auch wären in der Originalzeichnung keine Kronen zu erkennen,und das Ganze scheine eher eine gewundene, brennende Fackel zusein. Auf der Abbildung ist der gevierte Schild rund, der Widder-kopf, vorwärts und rechts sehend, belegt den unteren Theil derSäule, und am oberen Theile derselben ist der kleine Schild, wiedies auf einem Siegel der Fall war, angehangen). Das v. Gerolt-stein'sche Wappen giebt Siebmacher, I. 133: v. Geroltstein, Rhein-ländisch. Der Widderkopf findet sich rechtssehend unten an derrechten Seile der Säule, der kleine Schild belegt nach oben die