Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
Seite
32
Einzelbild herunterladen
 

32

Vierung des Schildes. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm,welcher einen offenen Adlersflug trügt, dessen Flügel von Gold undSchwarz mit gewechselten Farben quer gelheilt sind, und zwischenwelchen eine Wolfsangel, wie die im Schilde, schwebt. Die Hclm-decken sind golden und schwarz. Nach Abdrücken von Petschaftenund nach dem Diplome von 1637 fs. unten). Siebmacher, IV. 33:Die v. Bergh, Geadelte. Wappenb. d. Preuss. Rheinprovinz, I.V. 10 und S. 9 und 10 (in der Abbildung ist der Schild durchein schwarzes Andreaskreuz getheili, und die Wolfsangeln kehren denoberen Widerhaken rechts, den unteren links. Die Stellung derWiderhaken und das Andreaskreuz hat der Zeichner dem Abdruckeeines Petschafts entnommen. Das Andreaskreuz fand sich auch aufeiner später eingegangenen Zeichnung, auf welcher die Widerhaken,wie oben angenommen, erschienen. In derBeschreibung" desWappens ist aber angeführt, dass das Diplom das Andreaskreuznicht erwähne, sondern dass der Schild nur kreuzweise nach derSchräge gethcilt angegeben sei).

Preussen. Ein den Rheinlanden angehörendes Adelsgc-schlecht, in welches der Adel, 23. Sept. 1637, gekommen ist. DieFamilie ist in der Person des Peter Matthias v. Berg (Pier, 22. Juni1829, unter Nr. 48 der Classe der Edelleute) in die Adelsmatrikelder Preuss. Rheinprovinz eingetragen worden.

v. Berg, genannt Dürffendah.1, auch Freiherren.

Im silbernen Schilde ein schwarzer Querbalken, auf welchemein rechtsgekehrter, schwarzer Vogel mit rothem Schnabel und ro-then Beinen steht. Auf dem Schilde steht ein Helm, welcher einenweiss aufgeschlagenen, schwarzen Hut trägt, auf welchem ein sil-bernes, das Mundstück rechtskehrendes Iliefhorn mit zwei schwar-zen Ringen und nach oben geschlungenem, schwarzem Bande liegt.Die Hehndecken sind schwarz und silbern. Abdrücke von Pet-schaften. Wappenb. der Preuss. Rheinprovinz, I. IV. 8 und S. 9:Freiherren v. Berg, gen. Dürflendahl. Tyroff, I. 291: Iln. v. Berg,gen. Dürflendahl (das Iliefhorn kehrt das Mundstück links).Eiflia illustrata, II. 1. S. 42 und 43. N. Preuss. Adelslexicon,I. S. 214, und Freiherr v. Ledebur, I. S. 51 (schreiben den Bei-namen: Dürfenthai).