Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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v. Aschenbach (Assbach, Bidekaps v. Assbach).

Schild golden eingefasst und geviert: I in Blau ein fünfstrah-liger, silberner Stern, 2 und 3 ebenfalls in Blau ein schräglinker,grüner Balken, in welchem übereinander zwei goldene Fische nachoben schwimmen, und 4 gleichfalls in Blau ein silbernes Dreieck.Aul' dem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcher einen rechts-gekehrten, blauen Hund mit beringtem, goldenem Halsbande zwi-schen zwei Büflelsliörnern trügt, welche von Silher und Blau mitgewechselten Farben quer getheilt und in der Mündung mit einer,an der äusseren Seite aber mit drei Pfauenfedern besteckt sind.Die Helmdecken sind blau und silbern. Abdrücke von Petschaf-ten. Wappenb. d. Prenss. Monarchie, II. 74. v. Hellbach, I.S. 80. N. Preuss. Adelslcx., 1. S. 36 und S. 145 und 146, undV. S. 9. Freiherr v. Ledebur, I. S. 22.

Preussen. Die Geschwister Friedrich Eberhard Bidekapsund Eleonore Bidekaps, hinterlassene Kinder des kurbrandenburgi-schen Kämmerers Bidekaps, wurden vom Kaiser Leopold I., 20. Juli1691, unter dem Namen: v. Aschenbach, in den Adelstand erhoben,und erhielten vom Kurfürsten Friedrich III. von Brandenburg,28. März 1700, den ihnen verliehenen Adel unter dem Namen Bi-dekap v. Assbach bestätigt. Die Nachkommenschaft des FriedrichEberhard B. v. A. nannte sich v. Aschbach, hat in Hinterpommernim Kreise Schlawe, in der Neumark im Kreise Soldin und neuer-lich auch in Ostpreussen, im Kreise Orlelsburg, Besitzungen erworben,und mehrere Sprossen des Geschlechts haben in k. preuss. Militair-diensten gestanden.

v. Axthelm.

Im blauen Schilde ein schwebender, schräglinks gelegter,schmaler, goldener Balken. Auf dem Schilde steht ein gekrönterHelm, aus welchem ein rechtsgekehrter, doppelt geschweifter, gol-dener Löwe aufwächst, welcher in den Vorderpranken ein die Schärferechlskehrendes Schlachtbeil (wie dasselbe im Anerkennungsdiplomedes Adels von 1814, s. unten, genannt wird) hält. Die Ilelmdeckensind blau und silbern. Wappenb. d. Königr. Bayern, IV. 67.-v. Hefner, II. 73 und S. 68. v. Lang, S. 284: v. Axthelm auf