7
v. Alnbeck (Allnpeck).
Im silbernen Schilde der Mals und Kopf eines rechtssehenden,schwarzen Adlers. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, wel-cher den Adlerskopf und Hals, wie im Schilde, trügt. Die Helui-decken sind schwarz und silbern. Mit den erwähnten Farben, undwie beschrieben, giebt Manstein, Heft 1. S. 10, das Wappen, fügtaber hinzu, dass früher auf dem Helme eine weisse Mütze geführtworden sei, Paul v. Alnbeck aber anstatt derselben 1500 die Kroneauf den Hehn erhalten habe. — Siebmacher giebt zwei Wappendes Geschlechtes, das eine, I. 157, mit dem Namen: v. Aelmbeckunter den Meissnischen, das andere, I. 83, mit dem Namen: v. Aln-bach unter den Bayerischen. In beiden ist der Schild schwarz, dasWappenbild aber golden, und die Helme sind nicht gekrönt, sondernim ersteren Wappen steht der Adlerskopf und Hals auf einemschwarzen Hute mit weissem Stulpe, auf letzterem nur auf einemschwarzen Stulpe. Die „Declaralion" sagt wörtlich in Bezug aufdas Wappen der meissnischen Familie: ein schwarzer Schild, derAdlerskopf darin gelb, unten roth, auf dem Helme ein schwarzerHut mit einem weissen Stülp, der Kopf gelb, die Hehndeckeschwarz und gelb; und in Bezug auf die bayerische Familie: einschwarzer Schild, der Adlershals darin gelb, auf dem Helme des-gleichen, der Stülp schwarz, die Helmdecken schwarz und gelb. —Abdrücke von Petschaften ergeben die Farben nicht. Ein Teclur-siegel vom Jahre 1552 mit der Unterschrift: Peter v. Alnpeck hatkeinen Schild, sondern zeigt nur den Hehn mit Schmuck undDecken. Auf dem Helme liegt ein Hut mit Aufschlage. Der Hutist oben rechts und links mit einem schrägen kleinen Kreuze be-steckt und trägt den Hals und Kopf eines rechtssehenden Adlers,welcher zwischen den Buchstaben P und A steht. Ein anderesTectursiegel, ebenfalls vom Jahre 1552, mit der Unterschrift: Jo-achim v. Alnpeck, ergiebt das Wappen mit Schild und Hehn. ImSchilde erscheint der Hals und Kopf eines rechtssehenden Adlers,und auf dem gekrönten Helme wiederholt sich das Wappenbildzwischen den Buchstaben I. A. Mit diesem zweiten Tectursiegelstimmt ganz der Lackabdruck von einein älteren Pclschafte mit derAufschrift A. W. A L (wahrscheinlich das Petschaft des Wolf Adolphv. A., welcher um 1712 kursäehs. Oberst-Wachtmeister war). —Knauth, S. 478: v. Allnbeck. — Gauhe, I. S. 10 und 11: v. Alln-beck, Altbeck. — Eiler, Beiziger Chronik, Neue Aull., S. 504—510.