6
ist rotli und mit einem silbernen Querbalken belegt. Die llelin-decken sind rechts schwarz und golden, und links roth und silbern.— Wappenb. d. Künigr. Bayern, IV. 58. — v. Ilefner, II. 71 undS. 66. — Megerle v. Mühlfeld, Ergzsbd., S. 232. — v. Hellbach,I. S. 57.
Oesterreich, Bayern. Franz Ignaz Aigner, oberösterr.Ilofkammer-Ralhsprotocollist, wurde vom Kaiser Carl VI., 26. Oct.1734, mit dem Prädicale: v. Aigenhofen, in den Adelstand erhohen.Die Familie, welche, als Bayern im Besitz von Salzburg sich be-fand, dem bayerischen Adel einverleibt war, ist durch das Prädicatund das Wappen von den Adelsfamilien Aigner v. Löwentreu undAigner v. Zellhausen leicht zu unterscheiden.
Allmayr v. Allstern, Ritter und Edle.
Schild mit Schildeshaupte. Im breiten, blauen Schildeshauptedrei neben einander stehende, sechsstrahlige, silberne Sterne, undim rothen Schilde auf erdigem Boden ein rcchtsgekchrter, weisserSchwan, welcher im Schnabel einen goldenen, vorn mit einem Steinebesetzten Bing hält. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte Ilelme.Der rechte Hehn trägt einen die Sachsen einwärtskehrenden, halbgeschlossenen, blauen Adlersflug, dessen vorderer, rechter Flügelmit einem Sterne, wie die im Schildeshaupte, belegt ist, und derlinke Helm den Schwan des Schildes mit dem beschriebenen Hingeim Schnabel. Die Decken des rechten Helmes sind blau und sil-bern, und die des linken roth und silbern. — Handzeichnung undhandschriftliche Notizen. — Leupold, I. 1. S. 16. — Megerle v. Mühl-fehl, S. 96. — v. Hellbach, I. 161.
Oesterreich. Johann Anton Allmayr, Doctor der Rechteund Hof- und Gerichtsadvocat, wurde vom Kaiser Franz I., 7. Jan.1764, wegen seiner Erfahrung in Justizsachen, mit dem Prädicate:Edler v. Allstern, in den erblündisch-üsterr. Ritlerstand erhoben.