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3 (1856)
Entstehung
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abermalige Bestätigung des Adels - und Ritterstandes der Familieund bald darauf (s. oben) den Freiherrenstand. Vom FreiherrnJohann Sebastian stammten zwei Sühne, Ferdinand Sebastian undFranz, welche zwei Linien, die ältere und die jüngere, stifteten.Die ältere pflanzte Ferdinand Sebastian durch seinen Sohn, JohannNepomuk (s. unten), dauernd fort, in der jüngeren Linie aber hin-tcriicss der Sohn des Stifters, Venerand, gest. 1718, nur Töchter. Der oben genannte Freiherr Johann Nepomuk, gest. 1789, k.k. Kämmerer, Geh. Rath und vorderüsterr. Landrechts-Präsident,erbte von seiner Mutter, Maria Theresia v. Greuth, Stadt und Herr-schaft Elzach, Büchenbach, Hötzingen, Kranzenau etc. und war mitMaria Walburga Gräfin v. Welsperg-Raitenau, gest. 1798, vermählt.Aus dieser Ehe entspross Freiherr Johann Nepomuk Aloys PhilippNerius, gest. 1831, Herr auf Elzach, Buchenbach etc., k. k. Kam-merer, verm. mit Isahella Freiin v. Syberg. Der ältere Sohn des-selben ist Friedrich Freiherr v. W. zu Ratten und Thumstein, EdlerHerr zu Buchenbach und Hötzingen, geh. 1804, Herr auf Elzach,Büchenbach, Biederbach etc. etc. im Grossherzogth. Baden, gross-herzogl. bad. Kammerherr, verm. 1840 mit Isabella Gräfin v. Auers-perg zu Purgstall, und der jüngere, Freiherr Gustav, geh. 1810,grossherzogl. bad. Capitain, in erster Ehe verm. 1836 mit Beatav. Auffenberg und in zweiter, 7. Jan. 1843, mit Franziska Freiinlsdenczy de Monostor. Die Besitzungen der Familie liegen inden Amtsbezirken Waldkirch, Frei bürg, Kenzingen, Breisach undEmmendingen, sämmtlich im Oberrheinkreise des GrossherzogthumsBaden, auch ist dieselbe wegen des früheren österreichischen LehensReitli bei Ulm, welches später an Bayern kam, in die Adelsmatrikeldes Königreichs Bayern eingetragen.

v. Wobeser.

Im silbernen Schilde ein grünes, breites, oben spitziges Blattmit grünem Stiel. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Hehn,welcher drei natürliche weisse Lilien auf grünen beblätterten Stie-len trägt. Die Hehndecken sind grün und silbern. Abdrückevon Petschaften. - Pomm. Wappenb., I. S. 22 u. 23 und Tab.VIII. (in der Beschreibung wird das Blatt einMummelblatt" ge-nannt. Micrael, VI. S. 545, setzt das Blatt in ein blaues Feld.