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einander gereihte, rotlie Berge. Auf dem Schilde stellen drei ge-krönte Helme. Der mittlere trägt einen gekrönten, schwarzenDoppeladler, der rechte einen einwärtssehenden, gekrönten, auf-wachsenden, silbernen Löwen, und der linke die sechs Berge des2. und 3. Feldes. Die gesnmmten Helmdecken sind roth und sil-bern. — Wappenh. d. Könige. Bayern, IV. 48. — Adelsbueh des.Grossherz. Baden, S. 214 u. 215 (gieht den Miltelschild nicht anund bezeichnet die sechs rothen Berge im 2. und 3. Felde einfachals einen rothen Felsen). — v. Hefner, II. 69 u. S. 64: v. Witten-bach zum Rottenstein und Thurnstein, edle Herren zu Büchenbach.— v. Lang, S. 270: Wittenbach zum Rotten- und Thurnstein, Frei-,Ritter und Edle Herren zu Büchenbach. — Geneal. Taschenb. d.l'reih. Häuser, 1848. S. 402, 1855. S. 695, und 1856. S. 769. —v. Hellbach, II. S. 763.
Grossherzogthum Baden, Bayern. Johann Venerand v. Wit-tenbach wurde vom Kaiser Leopold I., 12. Oct. 1671, und JohannSebastian v. Wittenbach, k. k. IIof-Kaminerrath zu Iusbruck, lautDipl. d. d. Wien, 17. April 1675, mit dem Prädicate: zu Raitenund Thurnstein, Edler Herr zu Büchenbach und Bolzingen, in denerbländisch-österreichischen Freiherrenstand erhoben. — Alte, ur-sprünglich aus der Schweiz und zwar aus der Nähe von St. Gallen,wo noch jetzt ein Dorf Wittenbach liegt, stammende Adelsfamilie.Benedict v. W. lebte um 1243 zu Biel und Peter v. W. starb da-selbst 1328. Zwingiis dritte Gemahlin stammte aus diesem Gc-schlechte. — Zur Zeit der Reformation schied sich die Familie inzwei Hauptlinien: die ältere blieb in Bern, wo dieselbe noch blüht,die jüngere, katholische, begab sich nach Breisgau und Vorarlberg.Aus ersterer sind mehrere, durch grosse Gelehrsamkeit berühmteMänner hervorgegangen, namentlich aber Daniel Wittenbach, geb.1747, gest. 1819, Professor der classischen Literatur zu Leyden,welcher als einer der ersten Kritiker und Philologen der neuerenZeit hinreichend bekannt ist. — Aus letzterer erhielt Stephan v. W.Herr zu Hilmisbiel, gest. 1523, vom Kaiser Maximilian I., 16. Oct.1511, den ihm zustehenden alten Adel, unter Vermehrung desWappens mit dem derer v. Schränzenbach, bestätigt, und vondessen Nachkommen erlangten Johann Venerand (Veriand) v. W.und der Bruder desselben, Johann Sebastian — Söhne des JohannSebastian v. W. aus der Ehe mit Margaretha v. Brüninghofen, ge-nannt Thunhassen, und Enkel des Ulrich v. W., verm. mit Amaliav. Altmannshausen — vom Kaiser Leopold I., 28. Juli 1671, eine