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golden. Die aufwachsende Jungfrau trägt von Silber und Roth derLänge nach getheilte Kleidung, das Haupt ist mit einem grünenKranze bekränzt, und die Sichel in der Rechten ist roth, die in derLinken silbern. Die Griffe beider sind ebenfalls golden. Die Helm-decken roth und silbern). — Glaffey, Antiquitates Tumplingianaeoder Ehrensäule des Hauses Tümpling, 1716. 4. 3 Rogen. —Ganhe, I. S. 2583 u. 2584: Timpling, Tümpling. — Zedier, XLV.S. 1619 u. 1620. — v. (Jechtritz, diplom. Nachr., V. S. 137—216,mit ausnahmsweise vorausgeschickter Beschreibung des Wappens,welche, wie folgt, lautet: die v. Tümpling führen im Wappen einenzur Hälfte in die Länge getheilten Schild, dessen rechte Hälfte roth,die linke aber silbern ist. Auf dem rothen Felde liegt eine sil-berne und auf dem silbernen eine rothe Sichel. Auf dem offenenTurnierhelme geht eine aufwachsende Jungfrau in fliegenden, silber-farbenen Haaren, einen grünen Kranz auf dem Kopfe tragend, her-vor; in beiden erhobenen Armen hält dieselbe eine Sichel, vondenen die, welche in der rechten Hand aufrecht gehalten wird,roth', die in der linken Hand aber silbern ist. Die Kleidung derJungfrau ist auf der linken Seite roth, auf der rechten silbern, unddie Hehndecken sind roth und silbern. — N. Preuss. Adelslexicon,IV. S. 282.
Sachsen, Preussen. Altes, thüringisch-sächsisches Adels-geschlecht, dessen gleichnamiges Stammhaus unweit Camburg ander Saale liegt und welches früher auch Timpling und Thümplinggeschrieben wurde. Nach Beyer, Archit. Jen., kommt urkundlichzuerst Albert v. T. vor, welcher 1319 starb. Cuno v. T. lebte um1359, und Hans v. T. war 1402 Voigt zu Saalfeld. Philipp Hein-rich wird 166S als fürstl. altenlnirg. Hofmarschall, und Otto Wil-helm v. und zu T. 1712 als fürstl. rnerseb. Hofmarschall genannt.Um dieselbe Zeit lebten Rudolph Albrecht v. T. auf Heiligenkreuz,sachs.-gothaischer Ober-Land-Steuerdireclor, später kursächs. Kam-merherr, Landesältester des Eisenbergcr Kreises etc., und WolfFriedrich v. T., sachsen-merseb. Ober-Forstmeister. Ueber spätereGlieder der Familie, welche sich in vier Linien: in die Tümpling-sche (auf Tümpling, Leisslau und Käsekirchen), in die Posewitzsche,die Berg-Sultzsche und in die Sornasche des Berg-Sultzer Stammesgetheilt hat, giebt namentlich v. Uechtritz (a. a. 0.) Auskunft. —Zahlreiche Sprossen des Geschlechts sind in den sächsischenLanden Erneslinischer Linie, so wie im Königreiche Sachsen, wodie Familie im Voigtlande begütert ist, zu hohen Ehrenstcllen ge-