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Pristram und Künsdorf!', des Briegischen Filrstenthums Landesälte-ster. Von den vier Söhnen desselben pflanzten drei das Geschlechtdurch mehrere Sprossen fort: Joachim Friedrich v. T. auf Küns-dorf und Kobeiau, herz. Iiolst. Plön. Hauptmann, Ernst Leonhardv. T. auf Mechwitz, Weichwitz etc., kaiserl. Consistorialrath unddes Ohlausclien Weichbildes, später aber des Briegschen Fürslen-thums Landesältester, und Hans Adam v. T., Herr auf Pristram. —Die Nachkommenschaft der beiden Ersteren ist dauernd fortgesetztworden — Der Beiname: Bögendorff, dessen sich ein Theil derFamilie bedient, ist der Name einer alten schlesischen Besitzung.— Zahlreiche Glieder der Familie haben in k. preussischen Militair-iiikI Staatsdiensten gestanden und sind zu hohen Ehrcnstellen ge-langt. Carl Wilhelm v. Tschirschky wurde 1789 k. preuss. General-Major und Chef eines Dragoner-Regiments, Christian August v. T.war (1837) k. preuss. Geh. Uber-Tribunalrath etc. — Im Anfangedieses Jahrhunderts ist die Familie auch nach Sachsen, und zwarin die Oberlausitz, gekommen, wo dieselbe Wanscha erwarb. Spros-sen der sächsischen Linie stehen in kün. sächsischen Hof-, Militair-und Staatsdiensten.
v. Tümpling.
Schild der Länge, nach von Silber und Botli gelheilt und injeder Hälfte eine aufrecht gestellte, mit der Spitze einwärts ge-kehrte Handsichel, welche, eben so wie der Griff, die gewechseltenFarben des Schildes zeigt. Auf dem Schilde steht ein Helm, auswelchem eine vorwärlssehende, gekrönte Jungfrau aufwächst, derenKleidung von Hot Ii und Silber geviert ist. Dieselbe hält in jederHand eine mit der Spitze einwärts gekehrte Sichel empor. DieSichel in der rechten Hand ist silbern, die in der linken rolh. Diellelmdecken sind rolh und silbern. — Abdrücke von Petschaften,von welchen jedoch einige das Wappen auch so ergeben, wie Tyrolf(s. unten) dasselbe anführt. — v. Meding, II. S. 615, wie beschrie-ben, nach einem Stammbaume mit dem Bemerken, dass er diesesWappen noch in keinem Wappenbuche, auch nirgends beschriebengefunden. — Tyrolf, 11. 275, und Wappenhuch d. Sächs. Staaten,IV. 92 (der Schild ist von Rolh und Silber der Länge nach getheilt,die Sicheln sind von gewechselter Farbe, - die Grille heider aber