Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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378
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von welchen das rechte rotli, das linke silbern ist. Die Helm-decken siiid rotli und silbern. Abdrücke von neueren Petschaf-ten. Wappenbuch d. Sachs. Staaten, 11. 95 (im Schilde stehenachtzehn rothe Rauten in zwei schrägrechten Reihen, jede zu fünf.Das rechte Ilorn auf dem Helme ist silbern, das linke roth).Siebmacher, 1. 55: v. Reinsperg, Schlesisch (die Zahl der Rautenist, wie oben angegeben, zehn, dieDeclaration" sagt: ein weisserSchild, der Schach darin roth und weiss. Auf dem Helme einrothes und weisses Horn, die Helmdecken auch roth und weiss.Hiernach würde das rechte Horn roth, das linke silbern sein, dochist in den späteren Ausgaben des Siebmacher das rechte Horn sil-bern, das linke roth angegeben). Sinapius, I. S. 759, sagt ziem-lich undeutlich:das Wappen stelle im silberfarbenen Schilde dierothen Schachfelder in einem doppelten von der Linken des An-schauers zur Rechten hinunterwärts gehenden Raiken also vor, dassdiese Feldlein nur mit den Ecken einander berührten, deren 16 insechs Reihen wären. v. Meding, 11. S. 468, nach der Abbildungim Siebmacherschcn Wappenbuche und nach Sinapius. Um die un-deutliche Beschreibung des Letzteren verständlich zu machen, giebtv. Meding Nachstehendes an: da die Rauten einander nur mit denEcken berühren, so entsteht zwischen zweien derselben immer einleerer Raum, und weil sie schräg stehen, einer mehr als die Zahlder Rauten einer Reihe beträgt. Dieser leere Raum ist das durch-scheinende Feld, und weil es natürlicher Weise gleichfalls rauten-förmig ist, so siebt Sinapius denselben als zum Wappenbilde gehörigan, daher denn die Zahl der von ihm bemerkten 16 Feldlein ent-steht, nämlich zehn rothe und zwischen inne sechs silberne. DieReihen Jer Rauten zählt Sinapius, wie angegeben, vom rechtenOberwinkel des Schildes bis zum linken Unterwinkel schrägrechtsherunterlaufend, wobei er dann auf die in einer Linie stehendensechs leeren Plätze, welche er Feldlein nennt, slösst. Was alteSiegel der Familie anlangt, so zeigt allerdings der Lackabdruckeines Petschaftes, unstreitig aus der ersten Zeit des Gebrauchesdes spanischen Lackes, zehn Rauten in zwei Reihen, jede zu fünf.Aeltere Wachssiegel mit Decke ergeben aber nur acht Rauten inzwei Reihen, jede zu vier Rauten, so z. B. das Siegel derElisabelv. Renspergk von 1508" und das Siegel desHans v. Reinspergk",Amtmanns auf dem Schellenberg, von 1521. Knaulh, S. 559:v. Reinsberg. Gauhc, I. S. 1850: v. Reinsberg, Reinsperg.v. Hellbach, II. S. 307.