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dinand II. mit Diplom d. d. Wien, 3. März 1G2G, in denFreiherrenstand erhoben, wobei das Wappen dahin verbessertwurde, dass der Adler des Mittelschildes mit einer goldenen Kronegeschmückt und im rechten unteren Schilde die Stellung der Far-ben vertauscht wurde, so dass oben Schwarz und unten Gold kam.Die freiherrliche Linie, welche ausgedehnte Güter in Böhmen be-sass, erlosch jedoch schon mit dem Solmc des Freiherrn Alexander,Carl Maximilian. — Dem jüngeren Bruder, Jacob, wurde vom Kai-ser Ferdinand III. mit dem offenen Briefe, gegeben im Schlosse zuPrag, 24. Jan. 1G48, eine Incolatszusicherung ertheilt. Nachkom-men des Letzteren leben noch in verschiedenen Ländern des öster-reichischen Kaiserstaates, und mehrere derselben bekleiden öffent-liche Aemter.
Y. Reinhold.
Im silbernen Schilde eine fünf Blatterige, golden besaamle, ge-füllte, rothe ltose. Auf dem Schilde steht ein mit einem von Rothund Silber fünfmal gewundenen Wulste bedeckter Ilelm, welcher zweisilberne Büffelshörner trägt, zwischen welchen die Rose des Schil-des schwebt. Die Helmdecken sind roth und silbern. — Hand-schriftliche Notizen und Abdrücke von Petschaften. — TyrofT, I. 206.
Sachsen. Jacob Christian Reinhold, der Rechte Doctor undkursächs. Kriegs-Gerichtsrath, wurde mit seinem Bruder, Jacob CarlReinhold, Legationsrathe hei der kursächsischen Gesandtschaft amk. k. Hofe zu Wien, im kursächsischen Reichsvicariate, laut Dipl.d. d. Dresden, 11. Sept. 1790, in den Reichsadelstand •erhohen.Dass der Stamm fortgesetzt worden sei, ist nicht aufzufinden.
v. Reinsperg.
Im silbernen Schilde zehn rothe Rauten, welche in zwei Reihen,jede zu fünf Rauten, schrägreehts so aneinander geschoben sind,dass dieselben mit den Ecken auf einander stossen und die Formeines schrägrechten, zackigen Balkens annehmen. Auf dem Schildesteht ein Helm, welcher zwei gerade in die Höhe gestellte, auswärtsund mit den Mundstücken nach unten gekehrte Jagdhörner trägt,