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neu Fahnen besetzt. Die Hörner auf dem rechten Ilelme sind vonRoth und Silber gctheilt). — v. Meding, IIL S. 502 u. 503: Räck-nitz, Ragknitz (nach v. Hattstein, Dithmar und Siebmacher). —Suppl. zu Siel)in. Wappenbuche, IV. 21 (Feld l und 4 sind silbernund von einem schräglinken, rothen Balken durchzogen, das Vorder-theil des Esels steht im 2. und 3. Felde und auf dem rechtenHelme, während der linke zwei von Roth und Silber übereck ge-lheilte Biiffelshörner trägt), und VIII. 6: Freiherren v. Ragnitz (imrothen Schilde der Vordertheil eines rechts gekehrten, weissenPferdes, welcher sich auf dem gekrönten Helme mit roth - silbernenDecken wiederholt. Die Verwechselung der Felder mit dem rothenSchrägbalken im I. und 4. silbernen Felde findet sich auch auf demPorträt des Gallus Freiherrn zu Räcknitz, gest. zu Nürnberg 25. März1658; s. Panzers Verzeichniss Nürnbergischer Portraite, S. 193). —Gauhe, 1. S. 1768 — 1770. — Zedier, XXX. S. 498 u. 499, undS. 636. — Schmutz, topogr. Lexicon von Steiermark, III. S. 242u. 243. — v. Lang, S. 209 u. 210. — v. Hellbach, II. S. 276.
Bayern, Württemberg, Baden, früher auch Sachsen.Mauritius v. Räcknitz wurde vom Kaiser Ferdinand I., 14. März1553, in den Reichsfreiherrenstand erhoben, und die Sühne des-selben, Christoph, Gallus und Franz, erhielten vom Erzherzog Carlvon Oesterreich, 21. Aug. 1570, unter Vermehrung und Verbesse-rung des Wappens, ein Bestätigungsdiplom des ihnen zustehendenFreiherrenstandes. — Altes, steiermärkisches Adelsgeschlecht, des-sen Name zuerst 1227 in einer Urkunde der Stadt Grätz vorkommtund welches in Steiermark mit einem gleichnamigen Gute begütertwar. Bucelini beginnt die Starnmreihe des Geschlechts mit Her-mann v. Räcknitz um das Jahr 1374. Von dem Urenkel desselben,Georg, welcher um 1450 lebte, stammte Christoph, welcher mitseiner zweiten Gemahlin, der Tochter des letzten Grafen v. Pernegg,mehrere bedeutende Güter erbte. Der Sohn desselben war deroben genannte erste Freiherr Mauritius, welcher von Spangenbergunter die Gelehrten vom Adel um 1550 gerechnet wird. Von demSohne desselben, Franz, kaiserlichem Rittmeister, enlsprossten zweiSühne, Gallus und Moritz (die Angaben Gauhes sind unrichtig).Gallus, k. k. Kämmerer und Regierungsrath, verliess in Folge desRestitutionsedictes, 1629, Steiermark und begab sich nach Nürn-berg, wo derselbe später starb, Moritz aber, verm. mit einer Gräfinv. Dietrichstein, hinterliess zwei Sühne, Gustav und Christoph Eras-mus. Gustav wendete sich nach Sachsen, und der Sohn desselben,