Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
Seite
336
Einzelbild herunterladen
 

33G

des von den Herzögen Friedrich Wilhelm und Johann Gebrüderngestifteten Ordens wider das Fluchen. Im 17. Jahrhunderte kamenGlieder der Familie an den herz. Höfen zu Merseburg und Weissen-iels und im 18. Jahrhunderte in kursächsischen Diensten vor. DerBesitz der Familie hatte sich schon im 17. Jahrhunderte sehr ver-mehrt und derselben stehen in Sachsen die Güter Königsfeld etc.,Mockritz mit Jessnitz, Döschütz und Oberzschörnewitz |i. r. zu.

v. Nowak, Ritter.

Schild rotli und durch einen schrägrechten, silbernen ßalketigetheilt: oben (links) eine silberne Lilie; unten (rechts) ein rechtsgekehrter, goldener Greif, welcher in der rechten Vorderklaue einsich zugekehrtes Schwert hält. Auf dem Schilde stehen zwei ge-krönte Helme. Der rechte Helm trägt einen offenen, schwarzenAdlersflug, zwischen dessen Flügeln eine silberne Lilie schwebt,und der linke den Greif der unteren rechten Schildeshälfte mitdem Schwerte. Die Helmdecken sind rechts roth und golden, linksrotli und silbern. Handzeichnung. Mcgerle v. Miihlleld, S.235, und Ergänzungsband, S. 183. v. Hellbach, I. S. 176.

Oesterreich. Ignaz Franz v. Nowak, k. k. Gubernialrathin Mähren, wurde von der lv. K. Maria Theresia, 1777, in denerbländisch-öslerreichischen Bitterstand versetzt. Derselbe war, alsk. k. Commerzienrath, wegen seiner Auszeichnung bei der Belage-rung der Festung Olmülz, vom Kaiser Franzi., 1758, in den Adel-sland erhoben worden.

v. Obelitz.

Im rothen Schilde ein aufrecht gestellter, silberner Pfauen-wedel von fünf neben einander stehenden Federn an einem golde-nen Stiele, welcher letztere von zwei sechsstrahligen, goldenenSternen, der eine rechts, der andere links, hegleitet ist. Auf demSchilde stellt ein Helm, welcher den Hals und Kopf eines rechts-sehenden, rothen Pferdes trägt. Die Hehndecken sind oben rotliund silbern, unten roth und golden. Pomin. Wappenbuch, IL