Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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337
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LXVL S. 178 u. 179. Micrael, VI. S. 510. Siebmacher, V. 165:D. Obelilzen, Pommerisch (das Pferd siebt nach links). v. Meiling,II. S. 401 (nach Micrael und Siebinacber). Ein alles Siegel, dasdes Hinrick Obelitz von 1444, giebt Bagmihl, II. LXV1I. No. 6. Das-selbe zeigt eine fächerförmige Figur. Der Stiel bat zwei Querleistenund rechts, so wie links, stehen drei Federn empor. Das an der,dieses Siegel enthaltenden Urkunde ebenfalls befindliche Siegel desgleichnamigen Vaters stellt einen rechts gekehrten Hehn dar, wel-cher mit vier neben einander stehenden Kleeblättern besteckt ist. Gauhe, I. S. 1530 u. 1531, und v. Hellbach, II. S. 182:v. Oebelitz.

Preussen. Altes, seit dem 13. Jahrhunderte bekanntesrilgensches Adelsgeschlecht, welches später auch Oebelitz geschrie-ben wurde. Detlevus de Obelitze kommt 1256, Johannes de Obe-litz 1273 und Hermannus de Obelitz 1288 urkundlich vor. EinBesitzthum der Familie ist von 1352 nachzuweisen, in welchemJahre das Dorf Steinfeld schon dem Geschlechte zustand. Spätergeborten demselben Wustenhagen, Millienhagen, Duvendike und Obe-litz im Bartischen Districte. Durch das 17. Jahrhundert blühte dieFamilie noch fort, ist aber, so viel bekannt, im Anfange des18. Jahrhunderts mit Gebhard v. Obelitz, welcher in k. dänischenKriegsdiensten stand, erloschen.

v. Odeleben (Hanisch v. Odeleben), Freiherren.

Schild zweimal der Länge nach getlieilt mit einer aus demScbildesfusse bis zur Schildesmilte aufsteigenden, ausgerundetenSpitze, vierfelderig: 1 (rechts) von Schwarz und Gold zehnmalwellenweise gestreift und mit zwei ins Andreaskreuz gestellten, rothenRudern, deren Griffe nach oben stehen, belegt; 2 (in der Mitte) inSchwarz ein silbernes, freischwebendes Malteserkreuz; 3 (links)von Roth und Silber viermal schrägrechts und wellenförmig gestreift,das Silber mit Hermelin bezeichnet und der mittlere, siiberne undl'othe Streif mit einem halben,.an die Tbeilnngslinie angeschlosse-nen, holzfarbenen Mühlrade belegt, und 4 (in der Spitze) in Blaufünfundzwanzig (1, 2, 3, 5, 6 u. 8) silberne Schindeln. Auf demSchilde steht eine fünfperlige, freiherrliche Krone, auf welcher sichIII. 22