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3 (1856)
Entstehung
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Geschlecht gegeben. Mehrere Glieder der Familie liehen in königl.preussischcn Mililairdiensten geslanden, und in der kursächsischenArmee stieg Wilhelm Hans Christoph Freiherr v. Niesemeuschel1795 zum General-Major und Chef eines Infanterieregimentes.

v. Nischwitz.

Im silbernen Schilde ein schrägrechter, goldener Balken. Aufdem Schilde steht ein gekrönter Hehn, aus welchem ein rechts ge-kehrter, schwarzer Lowe mit doppeltem Schweife aufwächst. BioHelmdecken sind schwarz und golden. Abdrücke von Petschaf-ten. Siehmacher, I. 162: v. Nitzschwitz, Meissnisch (dieüecla-ration" sagt ausdrücklich: ein weisser Schild, dadurch ein gelberBalken. Auf dem Helme eine gelbe Krone, darauf ein schwarzerLöwe. Die Helmdecken schwarz und gelb). v. Meding, I. S.416, zuerst nach einem Stammbaume, weicherden goldenen Schräg-haiken in einein schwarzen Felde zeigte, dann nach Siehmacher,mit welchem das Wappen eines anderen Stammbaumes stimmte,und endlich nach einem Petschafte, in welchem der Schrägbalkenein rolhes Feld durchzog. Knaulh, S. 541 : v. Nischwitz.Gauhe, I. S. 1496 u. 1497: Nischwitz, Nitzschwitz. Zedier,XXIV. S. 998. v. Hellbach, II. S. 172.

Sachsen. Altes, sächsisches, nach Knauth in der meissni-schen und osterländischen Pflege angesessenes Adelsgeschlecht, auswelchem, nach der Gotha Diplomatica, im Stammregister dererv. Gräfendorf, Berthold v. Nischwitz zu denjenigen Bittern zählte,welche zu Ehren des Kaisers Friedrich I. Rothhart, 1170, dieschöne Mauer um Neuburg darstellten. Ueber das Stammhausder Familie finden sich verschiedene Angaben. Einige halten Nisch-witz, jetzt Neschwitz, bei Budissin für das Stammhaus der Familieund leiten daher dieselbe aus der Oberlausitz her, Andere nehmenNischwitz bei Würzen, welches dem Geschlechle bis 1558 zustand,als das Stammhaus. Friedrich v. Nischwitz war 1420 Hauptmannzu Leissnig, Nicol v. Nischwitz kämpfte um 1429 gegen die Hussi-ten, Chrisloph v. Nischwitz, Herr auf Oppitsch, war bis 1587 kur-sächsischer Hofralh und später Stifts-Hauptmann zu Würzen, undChristian v. Nischwitz, fürstl. sächs. Hofmarschall, unterschrieb,nach Gryphius, mit mehreren Anderen vom Adel 1590 die Statuten