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Brustbildes auf dem Helme ist scliräglinks von Gold und Glon ge-theilt, und dir, Münder der lilnu-silbernen Kopfbindc fliegen nachlinks ab: das obere Hand ist blau, das untere silbern). — Gauhe,I. S. 1491. — v. Hellbach, II. S. 170.
Sachsen. Alles, sächsisches, dem ehemaligen Kurkreise an-gehörendes Aih Isgeschlecht, dessen Stammhaus wohl das StädtchenNiemeck, einige Meilen von Wittenberg, ist. Conrad v. Niemeckkommt I2S1 in einer Urkunde der Fürsten zu Anhalt, welche eineDonation für das Stift zu Coswig betrifft, vor, und Anton v. Nie-meck erhielt für sich und seine Familie vom Kaiser Carl V., 1525,einen neuen Wappenbrief, welchen Val. König a. a. 0. mitgetheiltbat. Später kam die Familie, welche im 30jährigen Kriege mehr-fache Verluste erlitten hatte, im Städtchen Zahna bei Wittenbergvor, wo dieselbe ein Freigut besass. Von dem Herrn dieses Frei-gutes, Johann Joachim v. Niemeck, stammten Carl Ludwig v. N.,welcher als k. k. Oberst-Lieutenant fiel, und Carl Ludwig v. N.,welcher drei Söhne hatte. Zwei derselben starben als kursächs.Capitaine und der dritte, Erdmann Ludwig v. N. (s. oben), standnoch 1737 als kursächs. Major zu Wittenberg in Garnison. Mitdemselben scheint später das Geschlecht ausgegangen zu sein.
Niering v. Hochheim, Riller.
Im blauen Schilde auf einem weissen Felsen ein achtstrahliger,goldener Stern. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte Helme. Derrechte Hehn trägt einen offenen, schwarzen Adlersflug, und der linkezwei blaue Müffelshürner. Die Helmdecken sind blau und golden.— Handzeichnung und handschriftliche Notizen. — Megerlc v. Mühl-leid, Ergzgsbd., S. 182. — v. Hellbach, 11. S. 170 u. 171.
Oesterreich. Paul Ferdinand Niering, Dom-Canonicus zuBrünn, wurde vom Kaiser Franzi, von Oesterreich, 9. Juli 1817,mit dem Prädicate: v. Hoch heim, in den erbländisch-österreichischenBitterstand erhoben.