Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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scliitz, Sclilesisch. DieDeclaration" sagt ausdrücklich: ein blauerSchild, die Schwanenhälse weiss mit reihen Schnäbeln. Anl' demHelme desgleichen, die Säule roth, die mittlere Feder weiss, dieanderen blau, und die Helmdecken blau und weiss. Sinapius, I.S. Ö65674, und II. S. 80 u. 81 (giebt das Wappen, wie beschrie-ben, nur nennt er die Federn Reiherfedern und legt dasselbe denenv. Niebelschütz aus dem Hause Rietschütz bei. Die aus dem HauseGleinitz führen, nach Sinapius, fünf Reiherfedern, malen also, wieer sagt, neben den dreien noch zwei blaue hinzu [die Federn wür-den demnach blau, blau, silbern, blau, blau sein]. Einige setzenauch auf die Säule zu beiden Seiten einen Strauss [Ruscb] vonvier gebogenen Reiherfedern). v. Meding, I. S. 414, nach Sina-pius und Siebmacher, mit der Angabe, dass Letzterer die Tincturder Schwanenscbnäbel nicht angegeben habe, weshalb v. Medingannimmt, dass die Farbe wohl die natürliche schwarze sein solle.Wie oben erwähnt, tingirt dieDeclaration" die Schnäbel roth.Gaulie, I. S. 1493 u. 1494. Zedier, XXIV. S. 692 695.Hörschelmann, Samml. zuverl. Stamm- u. Ahnentafeln, S. 54. N.Geneal. Handb., 1777. S. 303, und 1778. S. 350. v. Hellbach,11. S. 170. N. Preuss. Adelslexicon, III. S. 463 u. 464.

Preussen. Altes, scblesiscbes, seit dem 14. Jahrhundertenäher bekanntes Adelsgeschlecht, welches im Laufe der Zeit reichbegütert wurde, sieb weit ausbreitete und sieb in mehrere Häusermit vielen Nebenlinien schied. Ucber den Ursprung der Familielinden sieb verschiedene Angaben. Einige nehmen an, dass die-selbe im Anfange des 14. Jahrhunderts mit der Gemahlin des Her-zogs Heinrich des Treuen, Mechtild, einer braunschweigischen Prin-zessin, nach Schlesien gekommen sei, Andere stimmen für wendischeAbkunft des Geschlechts, und noch Andere leiten den Namen des-selben von den Worten:Nie übel Schütz" ab, und sagen, dassder Ahnherr der Familie eine grosse Fertigkeit im Schiessen ge-habt, den Feinden durch dieselbe vielen Abbruch gelhan habe undzur Belohnung dafür zum Ritter geschlagen worden sei. Der Nameder Familie ist übrigens sehr verschieden geschrieben worden, infrüher Zeit Nebeltschitz, später Nibeselmtz, Niebschütz, Niebelschitzetc. Urkundlich kommen zuerst die Gehrüder Hans und Nicolv. Nebeltschitz 1360 vor, Caspar war 1475 Hauptmann zu Crossen,Sigismund, Herr auf Rietschütz, 1501 Landesältester des Glogau-schen Fürstenthuins, und Martin starb 1554 als bischoll. Breslau-scher Canzler. Von den verschiedenen Häusern des Geschlechts