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herrenstand hinzugekommen. — Abdrücke von Pelsclial'ten, vonwelchen einige die [leime gekrünt zeigen. — Tyroff, 1. 21. —v. Haltslein, III. S. 335. — v. Meding, I. S. 406 n. 407, nachv. Haltstein und einem Kupferstiche. Auf letzterem waren das 2.und 3. Feld von Silber und Roth achtmal quer gespitzt, und zwardas silberne die Spitzen links kehrend, die Flügel des linken Hel-mes aber mit einem rothen Querbalken und dieser wieder mit dreikleinen, zu jeder Seite einwärts gekehrten, silbernen Querspitzenbelegt. — Wappenb. d. Kgr. Bayern, III. 64: Freih. v. Münster,Niederwerner Linie, und 65: Freih. v. Münster, Kleineyhstädter Linie,und Freih. Münster v. Lisberg, und v. Heiner, IL 48 u. S. 48 (gehendrei Wappen der Familie, da sich die Linien derselben [s. unten]im Wappen unterscheiden. Das oben beschriebene Wappen stehtnach dem Wappenb. d. Kgr. Bayern und nach v. Hefner der Klein-eyhstädter Linie zu, die Niederwerner Linie führt nur das untenangeführte Stammwappen, und die Burg-Lisberger Linie das derKleineyhstädter, doch mit dem Unterschiede, dass die Flügel im 1.und 4. Felde nicht von Roth und Silber übereck getheilt, sondernganz rotli sind und dass jeder der beiden Helme einen offenen,rothen Adlersflug trägt).
Im Stammwappen stehen, wie angegeben, im blauen Schildezwei von Roth und Silber mit gewechseilen Farben quer getheilteAdlersflügel, und dieselben wiederholen sich auf dem mit roth-silbernen Decken versehenen Helme. — Abdrücke von Petschaften.
— Siebmacher, I. 101: v.Münster, Fränkisch. — v. Haltstein, III.S. 334. — Schannat, S. 129 (an den Flügeln auf dem Helme ist,statt Roth, Schwarz angegeben). — v. Meding, I. S. 406 (nachv. Hattstein, Siebmacher und Schannat, so wie nach einer Stamm-buchszeichnung. Letztere, mit der Unterschrift: Erhardt v. Münster,1604, zeigte die Flügel im Schilde und auf dem Helme von Silberund Roth mit abwechselnden Farben quer getheilt). — Gauhe, I.S. 1439 u. 1440. — Zedier, XXII. S. 444. — Riedermann, Ge-schlechtsregister des Ortes Steigerwald, Tab. S9 —98. — v. Hatt-stein, III. S. 334—347. -— Strumpf, Hist. Magazin, Heft 1. fol. IL
— v. Lang, Nacbtr., S. 57 — 59. — v. Hellbach, II. S. 151.
Bayern. Alles, fränkisches Adelsgeschlecht, welches, wiemehrfach geschehen ist, nicht mit der alten westphälischen Familiev. Münster oder Münster, aus welcher letzteren die jetzigen Grafenv. Münster im Königreiche Hannover und Preussen hervorgegangensind, verwechselt werden darf, wie schon die. Wappen beider Ge-
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