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nach Ja colli, 11. S. 423, im Anfange dieses Jahrhunderts noch inder erwähnten Stellung, doch ist nicht aufzufinden, dass derselbeden Stamm fortgesetzt habe.
v. Mühlen, auch Freiherren
Schild der Länge nach getheill: rechts in Silber auf einemgrünen Dreiberge ein aufgerichteter, rechts gekehrter, natürlicherWolf; links in Roth ein goldener Querbalken. Auf dem Schildestellt ein gekrönter Helm, aus welchem der Wolf der rechten Schil-deshälfte mit einem silbernen Lamme im Rachen emporwächst. DieIlelmdcckcn sind rechts rotli und silbern, links roth und golden.
Abdrücke von Petschaften. — Siebmacher, V. 113: v. Mylen,Schwäbisch (der Wolf links gekehrt). — Gaulie, I. S. 1447. —Zedier, XXII. S. 1691. — v. Hellbach, IL S. 155.
Frankfurt a. M., Württemberg, Niederlande. Altes,thüringisches und niederlausitzisches Adelsgeschlecht, welches sichfrüher Myla, Mylen, Milen schrieb und später in das Voigtland, dasAltenburgische und nach Württemberg kam. Der im KönigreicheWürttemberg angesessene und bedienstete Zweig gebort seit 1847zur altadeligen Ganerbschaft Alten -Limpurg zu Frankfurt a. M., inwelche andere Glieder des Geschlechts, die aber ohne Nachkommenstarben, schon 1733 und 1796 aufgenommen worden waren. EinZweig ist zu Nymwegen in den Niederlanden angesessen.
v. Münster, Freiherren.
Schild geviert: 1 und 4 in Blau zwei neben einander stehende,von sich gesonderte, die Sachsen einwärts kehrende, von Roth undSilber mit gewechselten Farben quer getheilte Adlersflügel (Stamm-wappen); 2 und 3 in Silber vier rothe, rechte Spitzen. Auf demSchilde stehen zwei Helme. Der rechte Helm trägt die beidenFlügel des 1. und 4. Feldes (Hehn des Stannnwappens), und derlinke zwei neben einander stehende, von sich gesonderte, die Sach-sen einwärtskehrende, silberne Adlersflügel, von welchen jeder mitvier auswärts gekehrten, aneinander hängenden, rothen Querspilzenbelegt ist. Die Decken beider Helme sind rotli und silbern. —Feld 2 und 3 und linker Helm sind bei Erhebung in den Frei-