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de Mosela 1281 vor. Später erscheint Conrad v. der Mosel 1443als Zeuge, lind Pilgrim v. der Mosel kommt von 1458— 146t alsVoigt zu Sehliehen vor. — Im 17. Jahrhunderte waren Glieder derFamilie in schünburgischen, reuss-planenschen, Sachsen-weissenfel-sischen etc. Diensten, und im 18. Jahrhunderte kamen namentlichzwei Sprossen des Geschlechts in kön. preussischen Militairdienstenzu hohen Ehrenslellen: Conrad Heinrich v. der Mosel, gest. 1733als k. preuss. General-Lieutenant und Gouverneur zu Wesel, hin-reichend bekannt durch die Unerschrockenheit, mit welcher derselbesich heim Könige Friedrich Wilhelm I. von Preussen des damaligenKronprinzen, späteren Königs Friedrich IL, annahm, und FriedrichWilhelm v. der Mosel, Sohn des genannten Conrad Heinrich, kön.preuss. General-Major, gest. 1777. — Die Familie hliiht noch inSachsen und Preussen. Zwei Sprossen des Geschlechts stehen inder kön. sächsischen Armee, und in die Adelsmatrikel der preussi-schen Rheinprovinz ist dasselbe in die Classe der Edelleule unterNo. 129 eingetragen, und zwar in der Person des k. preuss. Land-raths zu Cleve Christian Friedrich v. d. Mosel (Rosenthal bei Cleve,25. Juni 1829), eines Urenkels des oben angeführten kön. preuss.General-Lieutenants v. der Mosel.
v. Mühl, Freiherren.
Im silbernen Schilde auf einem grünen, drei hü gel igen Rcrgeein hoher, verdorrter Raum mit vielen dürren Aesten nach oben,so wie nach rechts und links. Auf dem Schilde steht eine fiinf-pcrlige, freiherrliche Krone, welche drei gekrönte Helme trägt. Dermittlere Hehn trägt einen aufwachsenden, nach rechts sehendenKranich mit an sich gezogenen Flügeln, der rechte fünf schwarzeStraussenfedern, und der linke zwei von Grün und Silber mit ge-wechselten Farben quer gel heilte Rüffelshörner, Die gesanmitenIlelmdecken sind grün und silbern, und den Schild halten zweiauswärtssehende Kraniche von natürlicher Farbe. — Handschrift-liche Notizen und Abdrücke von Petschaften. — 'Lyroff, I. 185.
Braunschweig. Christoph Christian Mühl, kurbraunschw.Ilofrath und Gesandter am k. k. Hofe zu Wien, wurde im kur-sächsischen Reichsvicariate, laut Diploms d. d. Dresden, 29. Juni1792, in den Reichs-Frciherrensland erhohen. Derselbe fungirtein. ' 21