Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
Seite
309
Einzelbild herunterladen
 

_309

Stammwappen nach dem, der Familie vom Kaiser Maximilian, 1514,ertheilten Wappenbriefe: Im silbernen Schilde erscheint ein halber,schwarzer Bär mit rothen Klauen, welcher rechts gewendet ist unddrei goldene Magenkolben [Mohnköpfe] hält. Um den Ilals trägtderselbe ein goldenes Band mit Ringe. Auf dem geschlossenenHelme ohne Krone wächst der Bär, wie im Schilde, empor. DieHelmdecken sind schwarz und silbern). v. Lang, S. 182 u. 183. Megerle v. Mühlfeld, S. 68: Freiherren v. Mägcrl. v. Hell-bach, II. S. 85.

Bayern, Oesterreich. Die Gebrüder Franz Heinrich JosephMagerl, Herr auf Weissenfeiden, Haag (Ilag) und Vegleiten (Weg-leuthen), Regierungsrath zu Rurghausen in Bayern, und FerdinandJoseph Magerl, niederösterr. Regierungsrath, wurden vom KaiserJoseph I., 12. Juni 1708, in den erbländisch-österreichischen Frei-herrenstand erhoben. Dieselben stammten aus einer ursprünglichösterreichischen Familie, welche 1539 in Bayern die Edelmanns-freiheit erhielt und welche mit dem Kärntner Geschlechte Mägerlzum Dirnhoff, dessen Wappen Siebmacher, III. 89, gegeben hat,nicht verwechselt werden darf. Da Megerle v. Mühlfeld den NamenMagerl Mägerl geschrieben, so hat v. Hellbach, nach v. Lang, dasoben angeführte Freiherrendiplom von 1708 unter der FamilieMagerl und, nach Megerle v. Mühlfeld, bei der Familie Mägerl an-geführt. Von den in die Adelsmatrikel des Königreichs Bayerneingetragenen Gliedern des hier in Rede stehenden Geschlechts führtev. Lang als Geschlechtsältesten den Freiherrn Franz Xaver Maria,geb. 1757, Herrn auf Wegleuthen, Wiesenfelden, Hag und Salburg,ehemaligen Landsteurer Rentamts Straubing, in Wiesenfehlen, undnächsldem zwei Neffen desselben an, die Freiherren Albert Joseph,geb. 1784, quitt, k. bayer. Ober-Lieutenant, und Friedrich FranzXaver, geb. 1785, k. bayer. Husaren-Major.

V. Mairhofen zu Klingenberg, Freiherren.

Schild geviert mit Mittelschilde. Im silbernen Mittelschildeeine von den Knien an aufwachsende, vorwärtssehende, jungeMannsperson ohne Arme. Dieselbe ist mit einein von Gold undSchwarz der Länge nach getheilteri Leibrocke mit silbernem Kra-gen bekleidet, so wie mit einem goldenen Gürtel umgürtet, dessen