Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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als rechten Schildhalter einen Tiger an). Wappen!). <1. Preuss.Rheinprovinz, I. LXXIII. 146 und S. 70 u. 71. Wappen!). derPreuss. Monarchie, VI. 64. Das Stammwappen findet sich inden Supplem. zu Siebm. Wappen!)., X. 20: v. Leykam. Der Schildist gcviert und gleicht ganz dem vierfelderigen Hauptschihle desfreiherrlichen Wappens. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Heim,welcher, zwischen einein offenen, schwarzen Adlersfluge, einen ge-stürzten, eisernen Anker (mit Ringe, doch ohne Querholz) trägt.Die Helmdecken sind rechts roth und silbern, links schwarz undund golden. v. Hefner, welcher a. a. 0. auch das Stammwap-pen gegeben hat, belegt jeden der schwarzen Flügel auf dem Helmemit einem silbernen, gefluteten Querbalken. Dagegen zeigt imCalendcr des K. und Rcichskammergerichts zu Wetzlar das Wappenmit der Unterschrift: Francis. Gcorgius v. Leykamm, von Ihro K.Maj. der Rom. Kaiserin, als Königin und Churfürstin von Böhmen,präsentirter Assessor, juravit 6. Juli 1758, den rechten Flügel aufdem gekrönten Helme von Roth und Silber, den linken aber vonGold und Schwarz quer getheilt, und die Helmdecken sind eben-falls rechts roth und silbern, links schwarz und golden. v. Lang,S. 175 u. 176. Megerle v. Mühlfeld, Ergänzungsbd., S. 74.v. Hellbach, II. S. 39. N. Preuss. Adelslexicon, V. S. 307.Freih. v. Ledebur, II. S. 32.

Bayern, Preussen, Grossherzogthum Hessen. FranzGeorg v. Leykam, kais. Geh. Reichs-Referendar, wurde vom KaiserJoseph II., 23. Febr. 1788, in den Reichsfreiherrenstand erhoben.Derselbe, welcher vom Kaiser Franz I., 1750, den Reichsritterstanderhalten hatte, stammte aus Cöln, stand früher in kurcölnischenDiensten, wurde dann Assessor bei dem Kammergerichte zu Wetz-lar, hierauf Reichs-Referendar und später Con-Commissarius in Re-gensburg. Ein Sohn desselben war Werner Freiherr v. Leykam,geb. 1766, grossherzogl. badischcr Kämmerer, fürstl. Thum- undTaxiseber Geh. Rath, später Hof-Marschall etc., welcher, nachv. Lang (a. a. 0.), in die Adelsmatrikel des Königreichs Bayerneingetragen war. Später wurde die Familie in der preussischenRheinprovinz im Kreise Grevenbroich begütert und dieselbe ist derAdelsmatrikel der genannten Provinz in der Freiherrenclasse unterNo. 44, und zwar in der Person des Franz Freih. v. Leykam, Herrnauf Elsum und Weilern, grossherzogl. hessischen Hof-Kammerherrn(Darmstadt, 30. Juni 1829) einverleibt. Aus der freiherrlichv. Leykamschen Familie stammte die zweite Gemahlin des Fürsten