Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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der Pfalz als Reichsverweser, 10. Sept. 1790, in den Reichsadel-und Ritterstand erhoben. Derselbe, aus einer rheinliindiscben Fa-milie stammend, geb. 1742, gest. 1798, pflanzte den Mannsstammdurch vier Sühne fort: D. Heinrich Maria Dominicus Ignaz Ritterv. Leveling, gel). 1766, k. bayer. Ilofrath und Lehrer der Arznei-wissenschaft auf der hohen Schule zu Landshut; D. Peter FranzTheodor, geb. 1767, k. hayer. Rath und Landgerichts-Physicus zuGöppingen; Franz Carl Anton Eberhard Caspar, geb. 1770, k. k.Rath in Wien, und Carl Anton Cülestin, geb. 1785, k. hayer. Mauth-Controleur in München. Wie angegeben, sind diese vier Brüder,nach v. Lang, in die Adelsmatrikel des Königreichs Bayern einge-tragen worden. D. Heinrich Palmaz Ritter v. Leveling war zuseiner Zeit durch seine Schriften als medicinischcr Statistiker, Ana-tom und Physiolog sehr bekannt. Der altere seiner Sühne galt,nach seinen Werken, für einen sehr kundigen Anatomen und Physio-logen und der zweite für einen sehr umsichtigen Arzt und Chirurgen.

v. Leykam, Freiherren.

Schild gevicrt mit Mittelschilde. Im schwarzen Mittelschildeein gestürzter, eiserner Anker mit Querholz. 1 und 4 in Roth einsilberner, gefluteter Querbalken, und 2 und 3 in Gold ein einwärtsgegen die obere Ecke des Feldes springender Biber von natürlicherFarbe. Auf dem Schilde steht eine fünl'perlige Krone, auf welchersich drei gekrönte Helme erheben. Der mittlere Helm trägt dengestürzten Anker des Mittelschildes, doch ohne Querholz, der rechteeinen die Sachsen einwärtskehrenden, geschlossenen, rothen Adlers-flug, welcher von dem gefluteten Querbalken des 1. und 4. Feldesdurchzogen ist, und der linke Helm einen die Sachsen einwärts-kehrenden, geschlossenen, schwarzen Adlersflug. Die Decken desmittleren Helmes sind schwarz und silbern, die des rechten rotliund silbern, die des linken schwarz und golden, und den Schildhält rechts ein auswärtssehender, gefleckter Panther, links aber einauswärtssehender, goldener Löwe. Abdrücke von Petschaften.Wappcnb. d. Kgr. Bayern, III. 50. v. Wölckern, 3. Abth. S. 137u. 138. Wappcnb. d. Oesterr. Monarchie, XL 69 (der vordereFlügel des halb geschlossenen Fluges auf dem linken Helme istschwarz, der hintere golden). v. Heiner, II. 43 u. S. 44 (giebt