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3 (1856)
Entstehung
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Philipp Christians empfingen vom Landgrafen Carl zu Hessen dasMarburger lind Grabensteiner Leben, so wie von Ludwig Grafen zuNassau das Nordenstadter Leben. Achilles August v. Lersner gab1706 die bekannte Frankfurter Chronik heraus und brach mit der-selben die Bahn zu der Geschichte seiner Vaterstadt. Die jetztnoch allein blühende Linie stammt von Carl Ludwig Freiherrnv. Lersner, geb. 1777, gest. 1847, grossherz. hessischem Kammer-herrn und Obersten, welcher mit Auguste Wilhelmine Helene du BosFreiin du Thil vermählt war.

v. Leubnitz.

Im blauen Schilde ein goldener, die Horner nach oben keh-render Mond mit nach links sehendem Gesichte, unter welchemdrei (2 und 1) sechsstrahlige, goldene Sterne schweben. Auf demSchilde steht ein gekrönter Helm, welcher drei Straussenfedern,blau, golden, blau, trägt. Die Ilelmdecken sind blau und golden. Abdrücke von Petschaften. v. Meding, III. S. 398 u. 399(nach einem Stammbaume und nach einem Petschafte ohne Far-ben). Supplem. zu Siebm. Wappenb., IX. 20 (die Sterne sindfünfeckig und das Gesicht des Halbmondes siebt bei nach obengekehrten Hörnern nach rechts). Tyroff, I. 261 (die Sterne sindseclisstrahlig und das Gesicht des Mondes siebt bei nach oben ge-kehrten Hörnern nach links). Knauth, S. 526: v. Leibnitz, wei-land auf Liebenau. Gauhe, I. S. 1196 1198: v.Leubnitz, Leib-nilz. v. Uecbtritz, diplom. Nachr., V. S. 93, mit genealogischenNachweisen aus den Kirchenbüchern zu Friedersdorf, Budissin,Dresden und Colditz aus den Jahren 16091785. v. Hellbach,IL S. 34. N. Preuss. Adelslexicon, V. S. 306. Freih. v. Le-debur, II. S. 29.

Sachsen, Preussen. Altes, sächsisches Adelsgeschlecht,welches nach den Angaben Einiger schon 1435 in dem gleich-namigen Stammhause im Meissnischen geblüht, nach Anderen abervom Kaiser Rudolph II., in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts,den Adel erhalten haben soll und zwar in der Person des PaulLeubnitz, eines Meissners, welcher als k. Kriegs-Oberst sich gegendie Türken ausgezeichnet hatte. Mit letzterem Umstände sucht manauch den halben Mond und die Sterne im Wappen in Einklang zu