Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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17. Mai 1784, in den erbländisch-österreichischen RiUerstand ver-setzt. Derselbe war, als k. k. Ratli und Ober-Stcucramls-Dircctorzu Prag, 22. Dec. 1763 (nach anderen Angaben 1774), in den Adel-stand mit dem Prädicate: Edler von, erhoben worden.

v. Lersner, auch Freiherren.

Schild quer getheilt: oben in Gold ein rechtsschreitender, dop-pelt geschweifter, rother Löwe mit erhobener, rechter Vorderpranke;unten in Blau ein silberner Pfahl. Auf dem Schilde steht ein miteinem von Gold, Roth, Blau und Silber gewundenen Wulste bedeck-ter Ilclm, aus welchem vorwärtssehend der Löwe der oberen Schil-deshälfte zwischen zwei blauen Bttflelshörnern aufwächst, von wel-chen jedes mit einem goldenen Querbalken belegt und in der Mün-dung mit einer, an der äusseren Seite aber mit drei silbernenStraussenfedern besteckt ist. Die Helmdecken sind rechts roth undgolden, links blau und silbern. Abdrücke von Petschaften undhandschriftliche Notizen. Siebmacher, I. 211: Die Lersner, Frank-furt a. M. adelige Patricier. Kupferstich aus dem FrankfurterCalender mit der Umschrift: Friedr. Maxim, v. Lersner, der Röm.K. Maj. w. Rath, geb. 1736, kam in den Rath 1767, Schüff 1773,A. B. 1789 und 1798 (der Wulst ist von Silber und Blau gewun-den, der aufwachsende Löwe auf dem Helme sieht rechts, die Quer-balken der Hörner sind silbern, und die Hehndecken blau und sil-bern). -- N. Geneal. Handb., 1777. S. 279, 1778. S. 332, undNaehtr., S. 153. v. Ilellbacb, II. S. 31.

Frankfurt a. M. Altes, hessisches, aus Felsberg stammen-des Geschlecht, welches schon 1521 vom Kaiser Carl V. einen Wap-penbrief erhielt und 1681 in den rittermässigen, slifts- und turnier-fähigen Beichsadclstand erhoben wurde. Mehrere Glieder desselbenzeichneten sich in hessischen Diensten aus. Jacob Lersner, geb.1504, war Vice-Canzler, und der Bruder desselben, Heinrich Lers-ner, ein in der Geschichte seiner Zeit ausgezeichneter Mann, 1542Canzler. Der Solm desselben, Hermann, geb. 1534, gest. 1613,wurde 1579 in die altadelige Ganerbschaft des Hauses Alten-Lim-purg zu Frankfurt a. M. aufgenommen, welchem Hause die Nach-kommen noch jetzt angehören. Heinrich Ludwig v. Lersner, geb.1626, gest. 1696, und Philipp Ludwig v. Lersner, nebst den Söhnen

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