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(Wappen: im goldenen Felde ein schräglinks gezogener Strom, be-gleitet von zwei gekrönten Schlangen)." — Es gab übrigens nocheine andere Familie v. Lauterbach, deren Wappen Siebmacher undv. Meding anführen. Sicbmacher, III. 84, setzt dieselbe unter dieSteierischen Geschlechter, und zwar mit folgendem Wappen: imblauen Schilde auf einem grünen Dreiherge ein links gekehrter,goldener Löwe. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, auswelchem der Löwe des Schildes zwischen einem offenen Adlersflugeaufwächst, dessen rechter Flügel von Blau, Silber und Gold schräg-links, der linke aber eben so schrägrechts getheilt ist. Die Helm-decken sind golden und blau. v. Meding, III. S. 385, beschreibtdieses Wappen zuerst nach einem Denkmale in der Domkirche zuNaumburg, und zwar, wie folgt: ein links gekehrter Löwe mit aus-geschlagener Zunge und auf dem gekrönten Helme desgleichen, dochdaselbst wachsend und zwischen Adlersflügeln und nimmt dann aufSiehmachers Abbildung Rücksicht.
v. Leibniz (Leibnitz), Freiherren.
Schild geviert: 1 und 4 ein rechts gekehrter Löwe; 2 und 3ein schräglinks gelegter, oben und unten abgehauener, an der rech-ten Seite zweimal, an der linken einmal geasteter Baumstamm. DenSchild bedeckt eine Krone. — Die hohe wissenschaftliche Bedeu-tung des Trägers dieses Wappens, welches, so viel bekannt ist, inden gewöhnlichen Quellen der Heraldik nicht aufzufinden ist, wirddie Ausnahme von der Regel rechtfertigen, dass ein Wappen ohneFarben etc. angeführt wird, doch ist nicht mehr zu gehen, als zuerhalten ist! — Das Wappen ist oben nach Abdrücken zweier Pet-schafte beschrieben worden, welche sich an den vielen Briefen,die die Stadthibliothek zu Leipzig von der Hand des grossen Leih-nitz besitzt, mehrfach finden. Eine genaue Abbildung von zweiSiegeln dieser Petschafte ist nachstehender Schrift beigegeben: Du-centesima Natalicia Godofredi Guilielmi L. B. de Leibniz, Lipsiensis,Kalendis Juliis a. 1846 in Gymnasio Nicolaitano pie concelebrandarite indicit Scholae Nicolaitanae Rector G. F. A. Nobbe etc. Lipsiae,und der gelehrte Herr Verfasser der genannten Schrift hat durchdiese Abbildung der Heraldik einen Dienst erwiesen, welcher vonder Wissenschaft dankbar anzuerkennen ist. — Beide Petschafte