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wundenen Wulste bedeckten Helme mit roth-goldenen Decken standein offener, rother Adlersflug, dessen Flügel mit dem Strome desSchildes, der rechte Flügel schräglinks, der linke schrägrechts, be-legt waren. Dieses hessische Geschlecht kam später nach Thürin-gen und Schlesien, wurde 1590 im Weimarschen etc. begütert underwarb im 17. Jahrhunderte ansehnliche Güter in den Fürstenthü-mern Jauer und Liegnitz, weshalb auch dasselbe Sinapius, II. S.772, unter Angabe des Wappens, wie oben nach Siebmacher ange-geben wurde, besprochen hat. Weiteres über dieses Geschlechtfindet sich nach Sinapius u. A. in Zedlers Universallexicon, XVI.S. 1202. In diesem Werke ist aber die hier in Rede stehendeFamilie, S. 1203, als eine, von dem erwähnten hessischen Ge-schlechte ganz verschiedene aufgeführt, doch ist über den Ursprung,die Erlangung des Adels etc. nichts angegeben, sondern es ist nurdas Wappen (s. oben) beschrieben, und als Sprossen der Familiesind namentlich Wolf Adam und Ulrich Thomas v. Lauterbach genanntund in besonderen Artikeln besprochen. Wolf Adam, aus Schleizgebürtig, gest. 1678, war früher Professor der Rechte zu Tübingen,später aber herz, würtlemb. Geh. Rath und Director des Consisto-riums zu Stuttgart. Von demselben stammte Ulrich Thomas, gest.1710, früher herz. Württemberg. Oberrath, dann Abgeordneter desFürsten von Ostfriesland hei dem Kammergerichte in Speier undseit 1698 Kammergerichts-Assessor vom Fränkischen Kreise. Ausder Ehe desselben mit Rosine Elisabeth v. Gülchen entspross UlrichHeinrich, welcher 1714 nach Bayreuth kam, anfangs Process-, dannllofrath wurde und 1737 als fürstl. Brandenb.-Bayreuth-Culmbach.Geh. Rath, Lehnspropst und Ilofgerichts-Assessor lebte. Derselbewar mit Maria Regina v. Schütz vermählt, aus welcher Ehe zweiSühne, Helvidius Christoph und Johann Friedrich, stammten. Nachdiesen Angaben dürften wohl die alte hessische Familie v. Lauter-bach und die hier besprochene Familie v. Lauterbach zwei verschie-dene Geschlechter sein. — Das N. Preuss. Adelslexicon (a. a. 0.)führt die Familie v. Lauterbach als dem Magdeburgischen angcho-riges, zum Theil freiherrliches Geschlecht auf, und Freih. v. Lede-bur (a. a. O.) sagt in dem Artikel: Lauterbach, Lautlerbach: „Essind verschiedene, zum Theil erloschene Geschlechter zu unterschei-den. I. In Schlesien etc.; II. in Preussen etc.; III. in Thüringen(Wappen: im rotheu Felde ein schräg geführter Strom, Siebmacher,I. 142) etc.; IV. dem Carl August Malte Baisou ist am II. April1854 unter dem Namen v. Lauterbach der Adel zu Theil geworden