Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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v. Lauterbach, auch Freiherren.

Im blauen Schilde ein schriiglinks laufender, silberner Fluss,welcher von zwei einwärts gekehrten, gekrönten, goldenen Schlan-gen beseitet ist. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte Helme.Der rechte Helm trägt einen offenen, blauen Adlersflug, dessenrechter Flilgel mit einem schräglinken, der linke mit einem schräg-rechten, silbernen Flusse belegt ist, und der linke den roth beklei-deten Rumpf eines vorwärtssehenden Mannes mit blauer Mütze, umwelchen sich aufwärts eine goldene, gekrönte Schlange windet. DieHelmdecken sind blau und silbern. Abdrücke von Petschaften,von welchen einige auf dem rechten Helme einen die Sachsen ein-wärtskehrenden, halb geschlossenen Adlersflug zeigen, dessen vor-derer und hinterer Flügel mit einem schräglinken Flusse belegtsind. Handschriftliche Notizen. Zedier, XVI. S. 1203 (giebtüber das Wappen Nachstehendes an:das Wappen ist mit einemoffenen Helme von einer Krone bedecket; aus solcher raget einhalber Mann mit einer ungarischen Mütze ohne Arme hervor, zubeiden Seiten zwei in die Höhe schrägwärts stehende Balken halbblau und weiss. In dem Schilde geht von der Linken zur Rech-ten ein undulirter Balken, oberhalb und unterhalb desselben einegekrönte Viper im blauen Felde. Die Helmdecken sind gelb undschwarz." Die Worte: zu beiden Seiten zwei in die Höhe schräg-wärts stehende Balken halb blau und weiss, sind nicht zu ver-stehen). N. Geneal. Handb., 1776, u. II. Tlieil d. Nachträge zudemselben, S. 152. N. Preuss. Adelslexic., V. S. 302. Freili.v. Ledebur, IL S. 15.

Frankfurt a. M., Preussen. Altes, nach Angabe Einiger,ursprünglich hessisches Adelsgesehlecht, welches seit 1734 der altenadeligen Gesellschaft des Hauses Frauenstein zu Frankfurt a. M.einverleibt war und 1798 im Mannsstamme erlosch, im weiblichenStamme aber fortgeblüht bat. Das letzte Glied dieses Stammes istdie verwittwete Fürstin von Putbus, Luise Freiin v. Lauterbach, geb.1784, welche in erster Ehe mit Rüttger Grafen v. Veltheim verm. war. Was den Ursprung der Familie aus Hessen anlangt, so gab esallerdings eine hessische Familie v. Lauterbach, deren WappenSiebmacher, I. 142: v. Lauterbach, Hessisch, mitgetheilt hat undwelche auch Estor, S. 36, als hessisches Geschlecht aufführt. DasWappen dieser Familie zeigte in Roth einen schräglinks fliessenden,silbernen Strom, und auf dem mit einem von Roth und Silber ge-