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Küner v. Künersberg, Edle und Ritter.
Gevierter Schild mit Mittelschilde. Im rautenförmigen, blauenMiltelschilde ein schrägrechts messender Strom, welcher von zweisechsstraliligen, goldenen Sternen, einer rechts nach unten, derandere links nach oben, hegleitet ist. t und 4 in Silber ein andie Theilungslinie angeschlossener, gekrönter, rother Adler, und 2und 3 in Gold ein einwärts springender, schwarzer Hund mit ro-them Halsbande und nach aussen stehendem, goldenem Ringe. Aufdein Schilde stehen zwei gekrönte Helme. Der rechte Helm trägteinen einwärtssehenden, gekrönten, rolhen Adler, und aus dem lin-ken wächst der Hund des 2. und 3. Feldes zwischen zwei Büffels-hörnern auf, welche von Gold und Schwarz mit gewechselten Far-ben quer gelheilt sind und in deren Mündungen je ein sechsstrah-liger, goldener Stern steckt. Die Helmdecken sind rechts schwarzund golden, links rotli und silbern. — Abdrücke von Petschaften.— Wappenb. d. Könige. Bayern, VI. 73. — v. Heiner, II. 107 u.S. 91. — v. Lang, S. 419. — Megerle v. Mühlfeld, S. 125, undErgänzungsband, S. 350. — v. Hellbach, II. S. 711 u. 712.
Bayern. Jacob Küner, Banquier zu Memmingen, erhielt vomKaiser Carl VI., 1739, nach Megerle v. Muhlfeld, Ergänzungsbd., S.350, den Reichsadelstand mit dem Prädicate: v. Künersberg, nachv. Lang aber ein Adelsbestätigungsdiplom, und wurde vom KaiserFranzi., 8. Oct. 1747, in den Reiehsritterstand versetzt, v. Langgieht das Jahr 1740 an, Megerle v. Mühlfeld aber sagt S. 125:„Künner v. Künnersperg, Wecbsel-Negociant, im Jahre 1747 in denReichsritterstand." — Derselbe stammte aus einem alten Patricier-geschlechte der früher freien Reichsstadt Memmingen, welches vomKaiser Carl V., 1542, einen Wappenbrief erhalten hatte. — v. Langgiebt aus der Adelsmatrikel des Königreichs Bayern den Enkel desJacob Ritter Küner v; Künersberg an: Melchior Sigmund RitterKüner v. Künersberg, geb. 1755, quiesc. Senator in Memmingen,und nächst diesem noch den Sohn seines verstorbenen Bruders:Jacob Ritter Küner v. Künersberg, geb. 1782 in Memmingen.