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Löwe, welcher mit beiden Vorderpranken eine goldene Säule, vorwelcher sich zwei grüne Palmzweige kreuzen, vor sich hält. Dieschräg gevierten Fehle]* (s. oben) sind ohne Dilti, der dieselbenüberziehende, schräglinke Balken aber ist schwarz, und in der lin-ken Oberecke des Schildes mit einer goldenen Kugel und einemunter derselben stehenden, achtstrahligen, goldenen Sterne, in derrechten Unterecke dagegen mit einem dergleichen Sterne und unterdemselben mit einer Kugel, wie die erwähnte, belegt. Aul' demSchilde steht ein gekrönter Helm, welcher einen offenen, vonSchwarz und Silber mit gewechselten Farben quer gelheilten Ad-lcrstlug trägt. Die obere Hälfte des rechten Flügels ist mit derKugel und dem Sterne in der linken Obcrecke des Schildes, dieuntere Hälfte des linken Flügels aber mit dein Sterne und der Ku-gel in der rechten Unterecke des Schildes belegt. Die Helmdeckensind roth und silbern. — Handschriftliche Notizen. — Tyroff, 1.208 (der Löwe mit der Säule im Mittelschilde ist nicht tingirt). —Megerle v. Mühlfeld, S. 125 u. 214, und im Ergänzungsbande, Be-richtigungen, S. 8. — v. Döllbach, S. 703. — Freih. v. Ledebur,I. S. 486.
Oesterreich. Christoph Kriegelstein, Senior des Stadtma-gistrats zu Eger, wurde im kursächsischen Beichsvicariate, lt. Dipl.d. d. Dresden, 1. Juni 1792, mit dem Prädicate: Edler von, inden Reichsritterstand erhoben. — Derselbe stammte aus einer an-gesehenen böhmischen Familie, aus welcher Wenzel Johann Kriegel-stein, Professor zu Prag, vom Kaiser Leopold I., 1703, mit deinPrädicate: v. Sternfeld, in den böhmischen alten Ritterstand versetztworden war. — Wie sich aus Megerle v. Mühlfelds Angaben ergiebt,soll Christoph Edler v. Kriegelstein vom Kaiser Franz IL, 1793, mitdem Prädicate: Edler v. Sternfeld, in den Reichsrittersland erhobenworden sein. Die gesammten handschriftlichen Notizen über die inden kursächsischen Reichsvicariaten erfolgten Standeserhöhungenführen an, dass Christoph Kriegelstcin den Reichsrittersland erhal-ten habe, erwähnen aber das Prädicat: v. Sternfeld, nicht. Wahr-scheinlich ist vom Kaiser Franz IL, 1793, da der Reichsritter Edlerv. Kriegelstein k. k. Unterthan war, die kursächsische Vicariats-Standcserhühung bestätigt und dabei das früher schon in die Fami-lie gelangte Prädicat erneuert worden.