281
v. Küsell.
Schild mit goldenem, links oben Rosen und unten Lorbeer vor-stellendem Schnitzwerk eingefasst und geviert. 1 und 4 in Blau einmit den Hörnern links gekehrter, silberner Halbmond mit Gesiebte,welcher schräglinks und aufwärts von einem gefiederten, silbernenPfeile durchschossen ist; 2 und 3 ebenfalls in Blau drei (2 und 1)secbsstrablige, goldene Slerne. Auf dem Schilde stellt ein gekrön-ter Hehn, welcher einen offenen, schwarzen Adlersflug trägt, zwi-schen dessen Flügeln oben eine fünfblätterige, rothe Rose mit gol-denen Butzen schwebt. Die Hehndecken sind rechts blau undsilbern, links blau und golden, und den Schild fasst rechts ein vor-wärtssehender, römischer Krieger, dessen Hehn mit drei silbernenStraüssenfedern besteckt ist und welcher in der Rechten eine Lanzehält. — Wappenh. d. Preuss. Monarchie, III. 76. — v. Ilellbach,I. S. 712: v. Kiisel. — N. Preuss. Adelslexic., I. S. 44, III. S. 184,und V. S. 293: ebenfalls v. Kiisel. — Freih. v. Ledebur, I. S. 493:v. Küsell.
Preussen. Johann Georg Küsell, k. preuss. Major a. D.,wurde mit den Sühnen seines Bruders, Samuel und Johann GeorgKüsell, vom Küuigc Friedrich II., 5. Juni 1764, in den Adelstanddes Königreichs Preussen erhoben.
v. Kunth.
Im silbernen Schilde auf grünem Boden ein grünblätterigerRosenstock mit einer gefüllten, rothen Rose und drei Knospen.Die Rose stellt am Hauptzweige des Stockes, gerade über der Mittedes Schildes. Nach unten zu treibt der Stock einen Seitenzweignach rechts und einen Seilenzweig nach links, und jeder dieserZweige trägt, ausser grünen Blättern", eine nach aussen gekehrteKnospe und die dritte Knospe steht nach links an einem kleinenZweige über dem unteren linken Zweige. Auf dem Schilde stehtein Hehn, welcher, zwischen einem offenen, von Roth und Silbermit gewechselten Farben quer getheilten Adlersfluge, an einem grü-nen, rechts und links mit zwei Reihen von Blättern besetzten Sten-gel eine rothe, gefüllte Rose trägt. Die Helmdecken sind roth undsilbern. — Handschriftliche Notizen und Abdrücke von Petschaften