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v. Klengel aber, welcher nicht allein kursiichs. General-Major, son-dern auch Ober-Commandant aller Festungen in Kursachsen war,gest. 1691, pflanzte in der Ehe mit Maria v. Rex den Stamm,neben vier Töchtern, durch vier Sühne fort. Von letzteren tratHans Caspar v. Klengel, früher lairsüchs. Oberst-Lieutenant, in herz,braunschw.-lilneburgische Dienste und zeichnete sich in diesen noch1706 aus. — Mehrere Sprossen des in Sachsen noch blühendenGeschlechts haben in kur- und künigl. sächsischen Kriegsdienstengestanden und einige derselben sind zu boben Ehrenstellen gelangt.
Klingenhofer v. Klingenthal, Ritter.
Schild geviert: 1 und 4 in Roth eine rechts gekehrte, weisseTaube, welche im Schnabel einen grünen Oelzweig hält; 2 und 3in Blau eine aufrecht gestellte, silberne Glocke. Auf dem Schildestehen zwei gekrönte Helme. Der rechte Helm trägt einwärtssehenddie Taube des 1. und 4. Feldes mit dem Oelzweige zwischen zweiBüffelshörnern, von welchen das rechte von Silber und Roth unddas linke von Blau und Silber quer gctheilt ist, und der linke Hehneinen Pfauenschweif von natürlicher Farbe. Die Decken des rech-ten Helmes sind roth und silbern, die des linken blau und silbern.— Handzeichnung und handschriftliche Notizen. — Megerle v. Mühl-feld, S. 124. — v. Hellbach, I. S. 666.
Oesterreich. Johann Georg Klingenhofer, k. k. Oberst,wurde vom Kaiser Franz I., 22. Nov. 1755, mit dem Prädicate:v. Klingenthal, in den erblünd.-Österreichischen Ritterstand erhoben.
Klose v. Klosenau, Ritter.
Schild geviert: 1 und 4 in Gold ein einwärtssehender, schwar-zer Adler; 2 und 3 auf grünem Boden ein schrägauswärts gestell-ter, oben abgebrochener Baumstamm, welcher nach einwärts einengrünblätterigen Zweig treibt, auf welchem eine einwärts gekehrte,weisse Taube sitzt. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte Ilelme.Der rechte Helm trägt vier Straussenfedern, golden, schwarz, golden,schwarz, und der linke zwei von Grün und Silber neunmal quer ge-streifte Büflelskürner, zwischen welchen ein sechsstrahliger, goldener