Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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zeigt, (1. Ii. beide stehen nicht gerade unter einander, sondern d.erPfahl des I. Feldes hürl an der senkrechten Thcilungslinie desSchildes auf, wahrend der des 4. Feldes an dieser Linie beginnt). Auf einem Monumente in der Sophienkirche zu Dresden hatdas Wapperibild des Mittelschildes nicht den, dein Storche oderKraniche eigenen Schnäbel, die Glocke im 2. und 3. Felde undauf dem Ilelme ist golden, der rechte Flügel des Adlersflugesgolden, der linke roLli, und die Helmdecken sind rechts schwarzund golden, links rotli und golden. Dresdn. Calender zum Ge-hrauch f. d. Residenz, 1849. S. 154 (in den Mittelschild wird einStrauss gesetzt, und der rechte Flügel von Roth und Silber, derlinke von Schwarz und Gold quer gctheilt). Alle bekannten Ab-drücke von älteren Petschaften lassen daran nicht zweifeln, dassdas Wappenbild im Mittelschilde ein Storch oder Kranich sei, habenden Helm gekrönt und den aufwachsenden Lüwen ohne Schweif.Spätere Petschafte ergehen bisweilen den Helm nicht gekrönt. Einaltes Siegel mit der Umschrift: Christians v. Klengels Hohenpris-nitzer Gerichtssiegel, hat den Helm gekrönt und den aufwachsen-den Löwen doppelt geschweift. Knauth, S. 522. Gaulie, II.S. 16051611. Freih. v. Ledebur, I. S. 438 u. 439.

Sachsen. Der kursüchs. Ober-Land-Baudirector, Ingenieurund Geograph Wolf Caspar Klengel, später kursächs. Generalmajor,Herr auf Nauendorf, wurde mit seinem Bruder, D. Christian Klen-gel, kursächs. Consistorial-Assessor, vom Kaiser Leopold I., 16. April1664, in den Reichsadelstand erhöben. Die genannten Gehrüderwaren die Söhne des kursächs. Raths und Ober-Steuer-BuchhaltersCaspar Klengel, welcher, wie gewöhnlich angegeben wird, nur diesebeiden Söhne hatte, doch führt der Dresdner Calender etc., 1847.S. 166, noch einen dritten Sohn, den kursächs. Stückjunker CarlKlengel, an, für welchen ebenfalls das Adelsdiplom mit ausgestelltworden sei: eine Angabe, welche nicht vorschnell von der Hand zuweisen ist, da a. a. 0. der sonst nicht aufzufindende Tag der Aus-stellung des Adelsdiploms angeführt ist. Wolf Caspar v. Klengelund D. Christian v. Klengel waren zu ihrer Zeit sehr berühmt,weshalb auch Knauth (a. a. 0.) sagt:Klengel, auf Nauendorf,Ilohen-Priessnitz, Gross- und Klein-Rösen etc. mit zwei vornehmenHäuptern ihrer ungemeinen und fast mehr als edlen Qualitäten,auch hohen Hof- und Kriegs-Chargen halber, etc. in den Stand desAdels erhoben." D. Christian v. Klengel, Herr auf Weissig, spä-ter kursächs. Geh. Rath, verlor seine zwei Söhne jung, Wolf Caspar