Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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rys Klenckoc), 1257 und 1262 vorkommt. Nicolaus und Rolandv. Klencke, welche um 1378 lebten, werden von Mushard zuerstgenannt, doch waren Gödestorf!' in der Grafschaft Hoya und The-dinghausen im Braunschweigischen nach neueren Angaben schon1290 im Besitz der Familie. Später wurde der Güterbesitz im Lü-neburgischen grösser, auch war das Geschlecht schon im 15. Jahr-hunderte im Fürstenthume Minden begütert. Im 16. Jahrhundertewurden mehrere Glieder der Familie, und unter diesen Ludolphv. Klencke, Dompropst zu Bremen, 1562 im Kloster zu Loccumbegraben. Eine nach Oesterreich gekommene katholische Liniedes Geschlechts erlosch nach der Mitte des 18. Jahrhunderts.Die jetzt im Königreiche Hannover blühende Linie der Familieschreibt sich nach der Haemelschenburg im Calenbergischen, welchedem Geschlechte schon 1467 zustand, und gehört durch den Be-sitz derselben und des Gutes Langreder zu dem ritterschaftlichenAdel der calenbergischen Landschaft. Die braunschweigische Linieschreibt sich nach ihrem Besitze im Kreisgerichte Thedinghausen.

v. Klengel.

Schild durch einen goldenen Pfahl der Länge nach und dannquer gelheilt: vierfelderig, mit Mittelschilde. Im schwarzen Mitlel-schihle ein rechts gekehrter Storch oder Kranich von natürlicherFarbe, welcher in der aufgehobenen, rechten Kralle eine weisseKugel hält. 1 und 4 in Gold ein auswärtssehender, gekrönter, anden Pfahl angeschlossener, halber, schwarzer Adler, und 2 und 3in Roth eine silberne Glocke mit herabhängendem Klöppel. Aufdem Schilde steht ein gekrönter Hehn, aus welchem, zwischeneinem offenen Adlersfluge, dessen rechter Flügel von Gold undSchwarz, der linke von Silber und Roth quer getheill ist, einrechts gekehrter, schwarzer Löwe mit rother ausgeschlagener Zunge(ohne Schweif) aufwächst, welcher mit beiden Vorderpranken dieGlocke des 2. und 3. Feldes hält. Die Helmdecken sind rechtsschwarz und golden, links roth und silbern. Abdrücke von älte-ren und neueren Petschaften und ältere Kupferstiche. Wappenb.d. Sächs. Staaten, IV. 52 (der Pfahl im 1. und 4. Felde ist sodargestellt, dass beide Pfähle nicht die Hälften eines Pfahles sind,sondern jedes Feld nach innen gleichsam einen besonderen Pfahl