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3 (1856)
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silbernen Stierhörnern trägt. Die Helmdecken sind scliwarz undsilbern. Abdrücke von Petschaften. Wappenb. d. Kgr. Han-nover, C. 56. Die Linie zu Thedinghausen unterscheidet sichnach vorstehenden Angaben von der Linie zu Haemelschenburg hin-sichtlich des Wappens dadurch, dass erstere das Rad auf dem Helmezwischen zwei Hörnern, letztere aber ohne diese Horner führt. Aufdieses Unterscheidungszeichen der genannten beiden Linien ist früherin den heraldischen Werken nicht Rücksicht genommen worden,sondern man hat, was man gehen wollte, als Wappen der Familiev. Klencke gegeben. Der vorliegende heraldische Apparat musssomit getrennt werden. Die auf die Linie zu HaemelschenburgRczug habenden Abbildungen sind oben angeführt worden. Dienachstehende Literatur betrifft die Linie zu Thedinghausen: Mus-hard, S. 324, nennt das Wappenbild ein Kienkrad, d. h. ein Rad,dessen Zacken oder Haken krumm gebogen sind, und stellt dasRad auf den Helm zwischen zwei Rilffelshörner ohne Mündungen. v. Meding, II. S. 306 u. 307: v. Klencke, bestimmt zuerst denSchild, wie folgt: im silbernen Felde ein schwarzes Kammrad, des-sen Zacken oder Haken der Anzahl nach unbestimmt zu sein schei-nen, giebt dann das Wappen nach zwei alten Leichensteinen, siehtauf Mushard und Siebmacher und fügt hinzu, dass er auf einerZeichnung eine ungleiche Zahl Zacken und auf dem Helme einesilberne, mit einem Pfauenwedel besteckte Säule gesehen habe.Was die erwähnten alten Leichensteine anlangt, so ist der einedas v. Ilademstorffsche Epitaphium von 1617 zu Weihe in der Graf-schaft Hoya, der andere das v. Harlingsche Epitaphium zu Olden-burg von 1598. Am ersteren Epitaphium haben die Räder zwölfZacken, der Helm ist gewulstet, und das Rad auf dem Helme stehtzwischen zwei von Schwarz und Silber übereck getheillen Rüffels-hürnern, am letzteren Epitaphium zeigen die Räder sechszehnZacken, der Helm ist weder gewulstet noch gekrönt, und die Hor-ner auf dem Helme, zwischen welchen das Rad steht, sind vonSilber und Schwarz übereck getheilt. Die Helmdecken sind an bei-den schwarz und silbern. Nachrichten über die Gesammtl'amiliegeben: Gauhe, I. S. 10241026: v. Klencken. v. Ilellbach, I.S. 664: v. Ivlenke. Freih. v. d. Knesebeck, S. 173 u. 174.Freih. v. Ledebur, 1. S. 438.

Hannover, Rraunschweig. Alles, bremisches und lüne-burgisches Adelsgeschlecht, welches in frühester Zeit Clencok undKlenckoc geschrieben wurde und urkundlich schon 1231 (Theodo-