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felshörnern einen rechts gekehrten, behaupten Falken von natür-licher Farbe mit links abfliegenden Bändern der Haube trügt. DieHelmdecken sind rotli und silbern. Den Schild hält rechts eineinwärtssehender, schwarzer Greif, links ein schwarzer Adler, unddie Devise ist: Nec Catenae Resistent). — Handschriftliche, sehrzu beachtende Notizen beschreiben das Wappen folgendermassen:im silbernen Schilde eine rothe Burg mit drei Thürmen und einemgeschlossenen Thore, darüber eine weiss gekleidete Jungfrau biszur Hälfte des Leibes sichtbar, mit den beiden Händen eine sil-berne, das Thor schliessende Kette haltend. Auf dem Schilderuhen zwei Helme. Auf dem rechten, gekrönten Helme erhebtsich zwischen zwei von Roth und Silber übereck halbirtcn Büffels-hörnern ein natürlicher, rechts gewendeter Reiger, auf dem linkenbewulsteten Helme dagegen stellt ein rother, gezinnter Thurm. —Mushard, S. 323. — v. Pritzbuer, No. 75. — v. Behr, S. 1624. —Gaube, I. S. 989. — Freih. v. Krohne, II. S. 175—178 u. S. 989.— v. Hellbach, I. S. 650. — Freih. v. d. Knesebeck, S. 169. —Freih. v. Ledebur, I. S. 427 (giebt das Wappen, wie folgt, an: imsilbernen Felde eine rothe Burg mit drei Thürmen, aus deren mit-telstem eine Jungfrau hervorragt, die mit einer Kette an den Thurmbefestigt ist).
Hannover, Meklenburg, Frankfurt a. M. Altes, lüne-burgisches Adelsgeschlecht, dessen gleichnamiges, der Familie nochzustehendes Stammhaus im Zellischen, nahe an der VerdenschenGrenze, liegt, weshalb wohl die Familie von Einigen als verdensches,von Anderen als bremensches Geschlecht genannt worden ist. NachMeklenburg kam das Geschlecht im 17. Jahrhunderte und erwarbzuerst die Güter Wüstenfelde und Matgendorf, später aber auchanderen Besitz. Ein Glied der Familie war herz, holstein. Geh.Rath und Gesandter am k. k. Hole zu Wien und seit 1735 herz,meklenburg. Präsident des Ilofgerichts zu Parchim und der Justiz-canzlei zu Güstrow. Ob der 1738 verstorbene k. k. General undCommandant zu Carlstadl, Freiherr v. Kettenburg, zu dem hier inRede stehenden Geschlechte gehört habe, steht nach Gaulie nochin Frage. — Die Familie zählt im Königreiche Hannover durch denBesitz von Kettenburg und Hünzingen zu dem ritterschaftlichen Adelder lüneburgischen Landschaft und ist auch in Meklenburg undFrankfurt a. M. begütert und angesessen. — Cuno August Peterv. d. Kettenburg, Herr auf Matgendorf etc., grossherz. meldenburg-strelitzscher Kammerherr, kam durch Vermählung mit der Ganerben-