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Aul' der den Schild bedeckenden Grafenkrone stehen zwei gekrönteIlelme. Der rechte Hehn trügt eine goldene Lilie, über welcherdrei neben einander stehende, sechsstrahlige, goldene Sterne schwe-ben und welche von zwei einwärts gekehrten, doch das ganze Ge-sicht zeigenden, natürlichen Seejungfern, mit blauen Schwänzen undrothen Flossen, gemeinschaftlich mit beiden Händen so gehaltenwird, dass jede die Lilie oben und unten berührt (Korff-Schmising-scher Hehn), und der linke Helm den oben beschriebenen Adlers-ilug des Kerssenbrocksclien Helmes mit Schräghaiken und Hosen.Die Decken des rechten Helmes sind colli und golden, die des lin-ken roth, blau und golden. — Der Ilauptsitz der evangelischenLinie wurde Barntrup im Lippeschen, und durch die Sühne desGerlach v. Kerssenhrock, Franz und Arndt, entstanden die HäuserBarntrup und Mönchshof (Münchenhoff). Die NachkommenschaftArndts, das Haus Mönchshof, erlosch im Mannsstamme mit JohannFriedrich v. Kerssenhrock, Herrn auf Mönchshof, so wie auf Ncu-Asseburg und Möllendorf im Mansleldischen, k. preuss. Landrathe,welcher 1722 ini hohen Aller noch lebte. Das von Franz gestifteteHaus Barntrup schied sich durch zwei Urenkel des Stifters, FranzChristoph und Philipp, welche die Söhne des Rahan v. Kerssen-hrock, Herrn auf Wiehorn und Barntrup, waren, in die HäuserWieborn und Barntrup. Das Haus Wieborn ging bald wieder aus,denn von den sieben Sühnen des Franz Christoph vermählte sichnur einer, Franz Caspar, hinterliess aber keine Nachkommen. Da-gegen blühte Philipps Nachkommenschaft, das Daus Barntrup, fort.Von den 11 Sühnen Philipps wurde, nach Absterben der übrigen,Bernd Simon, hessen-casselscher General-Lieutenant etc., Herr dergesammten Güter Barntrup, Wieborn und Helbra, und von 20 Kin-dern desselben überlebte ihn nur ein Sohn, Gottfried FriedrichAchatz, welcher 1722 zu Rinteln studirle. So weit reichen dievon Gauhe mitgetheilten älteren Nachrichten, welche der genannteSchriftsteller dem bekannten, ihm überlassenen genealogischen Ma-nuscripte eines Gönners seiner Arbeiten entnommen hat. —• Zuden oben erwähnten alten Besitzungen der Familie in Westphalcnund im Osnabrückschen kamen vom Anfange des 17. Jahrhundertsauch mehrere Güter im Lippeschen und im Mannsfeldischen, undneuerlich ist die Familie auch in Pommern im Saatziger Kreise be-gütert worden. — Im Königreiche Hannover gehört die Familie,deren ältester lüneburgischer Lehubrief 1639 ausgestellt ist, zudemritterschaftlichen Adel der lüneburgischen Landschaft. Die übrigen