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3 (1856)
Entstehung
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wurde von der K. K. Maria Theresia, 30. Dec. 1764, mit seinemSohne, Franz Bernhard Edien v. Keess, niederösterr. Rcgicrungs-rathe und Canzlei-Director der niederüsterreichischcn Landrechte,und zwar Letzterer wegen 21 jähriger Dienstleistung, in den Ritter-stand des heil. röm. Reichs und der Erblande erhöhen.

v. Kerssenbrock (Kerssenbruch), auch Freiherren.

Im goldenen Schilde ein schrägrechter, blauer Balken, welchermit drei fünfblätterigen, golden besaamten, rothen Rosen belegt ist.Auf dem Schilde steht ein gekrönter Hehn, welcher einen offenen,goldenen Adlerstlug trägt, dessen rechter Flügel mit einein schräg-linken, der linke mit einem schrägrechten, blauen, mit den Rosendes Schildes belegten Balken bezeichnet ist. Die Ilelmdecken sindroth, blau und golden. Abdrücke von Petschaften. Wappenb.d. Köriigr. Hannover, C. 33, mit zwei auswärtssehenden, goldenenLöwen als Schildhaltern und mit der Devise: tugend für allen adelgehl. Pomm. Wappenbuch, 111. 14: Freiherren v. Kerssenbrock(auf dem Schilde steht eine fünfperlige Krone, der Helm ist miteinem hlau-roth-goldenen Wulste bedeckt, und die Ilelmdecken sindblau und golden). Siehmacher, I. 170: v. Ivärsenhrouk, Säch-sisch (wie beschrieben, nur ist der Helm gewulstet und die Hehn-decken sind anders tingirt. DieDeclaration" sagt nämlich: eingelber Schild, dadurch eine blaue Strasse und darin drei rothc Ro-sen. Auf dem Helme die Flügel wie im Schilde, der Bausch unddie Ilelmdecken auf der vorderen Seite roth und gelb und aufder anderen Seite blau und gelb). Eine zweite Abbildung giebtSiehmacher, 1. 187: v. Kerssenbrock, Westphälisch (der schräg-rechte Balken im Schilde ist, wie die den Flug auf dem Helmebelegenden Schrägbalken, silbern, und der Hehn ebenfalls gewul-stet. DieDeclaration" sagt: der Bausch und die Ilelmdeckenroth und weiss und roth und gelb). v. Meding, I. S. 274 u.275, beschreibt zunächst nach einer Stammbuchszeichnung mit derUnterschrift: Antonius a Kärssenbrock, 1593, so wie nach einemStammbaume das Wappen ganz so, wie oben zuerst angeführt wor-den ist, nimmt dann auf die Siebmacherschen Abbildungen Rück-sicht und gieht hierauf noch drei andere Varianten an. In eineranderen alten Stammbuchszeichnung waren nämlich die Farben des