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die neueste Zeit in Sachsen vorgekommenen Glieder der Familie,welche in der Oberlausitz das Gut Rosenhain erworben hatte, denfreiherrlichen Titel und den oben beschriebenen gevierlen Schild mitden beiden Helmen fuhren, so lässt sich wohl annehmen, dass dasFreiherrendiplom von 1676, wenn Freiherr Christian Ernst denStamm nicht fortgesetzt, sich auf die gesammte sächsische Linieerstreckt habe. — Die weslphälische Linie, aus welcher GliederDomherren im Ilochstifte Paderborn waren, schrieb sich nurv. Kanne und führte das Stammwappen. — Von den Sprossen desGeschlechts, welche in der kur- und kön. sächsischen Armee stan-den, ist Wilhelm Ludwig Freiherr v. Kanne, k. sächs. Oberst-Lieu-tenant a. D., 1854 gestorben.
v. Keess, Ritter.
Schild geviert: 1 und 4 in Silber auf grünem Boden ein nachder rechten Seite gehendes, schwarzes Lamm, auf welchem einrechtssehender, ausgebreiteter, schwarzer Adler steht; 2 und 3 inBlau ein einwärts gekehrter, goldener Löwe, welcher im 2. Feldein der rechten, im 3. in der linken erhobenen Vorderpranke aneinem Stiele mit zwei grünen Blättern eine herabhängende Wein-traube hält. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte Helme. Derrechte Helm trägt, zwischen zwei Büffelshörnern, von welchen dasrechte von Gold und Blau, das linke von Schwarz und Silber quergetheilt ist, einwärts gekehrt das Lamm und den Adler des I. und4. Feldes, und aus dem linken Helme wächst zwischen einem offe-nen Adlersfluge, dessen rechter Flügel von Schwarz und Silber,der linke von Gold und Blau quer getheilt ist, der Löwe des 2..und 3. Feldes, die beschriebene Weintraube in der rechten Vor-derpranke haltend, empor. Die Decken des rechten Helmes sindschwarz und silbern, die des linken blau und golden. —• Abdrückevon Petschaften, Handzeichnung und handschriftliche Notizen. —Wissgrill, V. S. 59—65. — Megerle v. Mühlfeld, S. 123, und Er-gänzungsband, S. 335. — v. Hellbach, 1. S. 643.
Oesterreich. D. Johann Georg Edler v. Keess, Professordes canonischen Rechts an der Universität zu Wien, welcher alsniederüsterreiehischer Regierungsrath vom Kaiser Franz 1., 25. Mai1753, mit dem Prädieale • Edler von, den Adelstand erhalten hatte,