Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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Büfl'elshörner, der schwarze ßüffelskopfj. - Val. König, III. S. 514(im Kupferstiche ist der Schild der Länge nach von Schwarz undSilber getheilt, wahrend die später folgende Beschreibung denSchild, wie angeführt, von Silber und Schwarz theilt). v. West-phalen, Monum. ined., IV. Tab. 20 No. 89 (in einem Siegel vonI520 war der Schild von Schwarz und Silber der Länge nach ge-theilt und die Büffelshörner auf dem Helme schienen gewunden zusein). v. Meiling, I. S. 269 (beschreibt zuerst, nach einer altenZeichnung das Wappen ganz so, wie oben angenommen wurde,und nimmt dann auf v. Westphalen und Val. König Rücksicht).Knauth, S. 520 u. 521. Gauhe, I. S. 957. v. Ilcllbach, I. S.634 u. 635. N. Preuss. Adelslexic., III. S. 70 (theilt den Schildvon Silber und Schwarz und tingirt den Büffelskopf mit den ge-wechselten Farben des Sehildes). Freih. v. Ledebur, I. S. 414(giebt das Wappen, wie folgt, an: im gespaltenen Felde ein Biif-felskopf, Schwarz und Silber wechselnd).

Sachsen, Preussen. Alles, ursprünglich westphälischesAdelsgeschlecht, welches schon 1400 um Höxter begütert war, spä-ter in Westphalen mehrere Besitzungen erwarb, im 16. Jahrhun-derte nach Sachsen kam und im 17. Jahrhunderte auch in Fran-ken und den Rheinlanden zu Grundbesitz gelangte. Die AngabeKnauths (a. a. O.), dass die Familie, ihren Ursprung aus Italienhaben solle undetwa von denen Caniis" herstamme, erledigt sichschon durch die beigefügten Worte:wiewohl das Wappen deutsch". Johann v. Kanne kommt urkundlich 1320 vor, und Bernhardv. Kanne wurde nach Spangenberg, Schaumb. Chronik, 1405 nebstAnderen vom Adel der Grafen v. Lippe Bürge in einer den Grafenvon Schaumburg gegebenen Versehreibung. Jobst v. Kanne, späterHerr auf Clöden im Kurkreise, Kammerjunker des Kurfürsten Jo-hann Friedrich zu Sachsen, wurde, nach Peccenstein, mit Letzterem1547 bei Mühlberg gefangen. Von Jobst stammle im vierten GliedeChristian Ernst v. Kanne, kursächs. Ober-Hof-Marschall, Geh. Rath,Ober-Kämmerer, Oberst zu Pferde und Amtshauptmann mehrererAemter, welcher sich der besonderen Gunst des Kurfürsten JohannGeorge IL zu Sachsen erfreute und vom Kaiser Leopold I., 1676, inden Reichsfreiherrenstand erhoben wurde, nachdem, (.wie Val. KönigS. 521, sagt,ihm zu unterschiedenen Malen die Erhöhung seinesStandes allergnädigst angeboten worden war, er aber selbige zumolleren mit muthiger Bescheidenheit abgelehnt hatte." Derselbestarb 1677 und, wie Gauhe angiebt, ohne Sühne. Da die bis auf