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1734 in mehreren Ausgaben erschienen ist. Dasselbe wird denerlangten Rill', eine vorzügliche Quelle zu sein, wohl innner be-haupten. — Degen Ende des 16. Jahrhunderts hielt sich Georglinhol' am w ürllembergischen Hofe auf und pflanzte sein Geschlechtin Schwaben fort. Durch die Nachkommen desselben entstandendie Linien Indiof v. u. zu'Kirchen, Tellisfurt etc. Im 17. und 18.Jahrhunderle kam die Familie nach Oesterreich, Braunschweig,Sachsen, Preussen etc. und breitete sich in immer mehreren Li-nien aus, über welche Biedermann, v. Stetten und Siebenkees, Ge-schlechts- u. Wappenbeschreib, zum Tyrolfschen N. Adel. Wappenw.,J. No. 92 — 96, Näheres ergehen. Da oben die Linie zu Merlacherwähnt worden ist, so sei hier angegeben, dass Hans HieronymusLeopold v. linhof, Bamberg. Halb und Pfleger zu Merlach, vomKaiser Leopold I., 31. Nov. 1703, ein Adelsbestätigungsdiplom, mitder Erlanhniss, das Wappen der ausgestorbenen lmhof zu St. Jo-hannis hei Bayreuth dem seinigen zufügen zu dürfen, erhielt. —Der Freiherrenstand ist, so viel bekannt, durch vier Diplome in dieFamilie gekommen. Das erste dieser Diplome erhielt Johann Bap-tist v. Imhof, hischüll. Augsh. Rath, vom Kaiser Leopold I., 14. Juni1685. Das zweite Diplom wurde von demselben Kaiser, 27. Oct.1697, verliehen. Wahrscheinlich — Sicheres ist nicht aufzufinden— haben dasselbe die beiden Sohne des herz, braunschw.-wolfenb.Ilofraths Hieronymus v. Imhof erhalten: Rudolph Caspar, k. k.Reichshofralh und herz, braunschw.-wollenb. Geh. Rath, und AntonAlbrecht, früher herz, braunschw.-wolfenb. Minister und später k.poln. und kursächs. Kammer-Präsident. Das dritte Diplom erlangteLeopohl Aloys v. Imhof aus der älteren Spielsherger Linie vomKaiser Joseph IL, 23. Jan. 1781, und das vierte Joseph Adrianv. Imhof aus der jüngeren Spielsherger Linie, gewesener Stadtpflegerzu Arnberg, vom Könige Maximilian I. Joseph von Bayern, 2. Sept.1814, und zwar unter Bestätigung des im kaiserlichen Diplome von1781 verliehenen Wappens. — Die bis 1815 in die Adelsmatrikeldes Königreichs Bayern eingetragenen Glieder der Familie aus denLinien v. Imhof auf Spielsberg (Spielberg) und Ober-Schweinbach(v. Lang schreibt Schwambach) ältere Linie, v. Imhof auf Spielsbergjüngere Linie und v. Imhof auf Untermeitingen hat v. Lang (a. a. 0.)angeführt und zugleich angegeben, dass, der Sage nach, aus der Li-nie zu Untermeitingen die Patriciats-Linie in Nürnberg, aus derälteren Linie Spielsberg und Oberschweinbach aber die Patriciats-Linie zu Augsburg ausgegangen sein soll. — In der Adelsmatrikel