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bene, rechts gekehrte, goldene Seelüwe. Auf dem Schilde stehteine fünl'perlige Krone und auf dieser ein Hehn, welcher den Sec-lüwen des Schildes tragt. Die Helmdecken sind roth und golden,und den Schild halten zwei auswärtssehende, silberne Einhörner.
— Abdrücke von Petschaften. — Wappenb. d. Kgr. Bayern, III.32. — v. Wülckern, 3. Ahth. S. 88 u. 89. — v. Hefner, II. 49u. S. 41: Freiherren v. Imhof zu Spielberg und Oberschweinbach.
— v. Heiner (a. a. 0.) hat übrigens ausser dem Stammwappen,welches, wie eben angegeben, die Freiherren v. Imhof zu Spielbergund Oberschweinbach führen, so wie ausser dem Wappen der Frei-herren v. Imhof auf Untermeitingen und dem Wappen der Freiher-ren v. Imhof in Braunschweig, auf welche sämmtlich oben an denbetreffenden Stellen Rücksicht genommen wurde, noch ein viertesWappen, das der Freiherren Imhof v. Günzlhofen, milgetheill, undzwar, wie folgt: Schild geviert: 1 und 4 in Roth der Seelüwe desStammwappens; 2 und 3 in Silber drei unter einander gestellte,schräglinke, oben dreimal gesinnte, rothe Balken. Auf dem Schildestehen zwei gekrönte Helme. Der rechte Helm trägt einwärtssehendden Seelüwen des Stainmwappens, und der linke einen die Sachseneinwärtskehrenden, geschlossenen, silbernen Adlersflug, welcherschrägrechts mit den gezinnten Balken des 2. und 3. Feldes belegtist. Die Hehndecken sind roth und golden. — Nachrichten überdie Gesamintlämilie geben Gauhe, I. S. 934—936. — Zedier, XIV.S. 577 fg. — Biedermann, Geschlechtsreg. d. Nürnberger Pälriciats,Tab. 211—267. — v. Lang, S. 158—160. — v. Hellbach, I. S.614. — N. Preuss. Adelslexic., III. S. 34 u. 35. — Freih. v. Le-debur, I. S. 398.
Bayern, Württemberg. Altes, adeliges, ursprünglich ausLauingen stammendes Patriciergescldecht der Städte Nürnberg,Augsburg und Rothenburg, welches später der schwäbischen undfränkischen Ritterschaft einverleibt war und früher auch unter demNamen v. Hof de Incuria und de Villa vorgekommen ist. Dieersten Spuren desselben finden sieb in Graubündten: Wilhelm Im-lloff war 1289, und der Sohn desselben, Jaegli, 1332 Land-Ammannzu Davos. Conrad Im-Hoff lebte um 1340 schon in Nürnberg, unddie Nachkommen desselben sind in Nürnberg, Augsburg und Rothen-burg zu den höchsten Ehrenämtern mehrfach gelangt. Zu der Nürn-berger Linie gehörte auch der bekannte historische SchriftstellerJohann Wilhelm Imhof, dessen Werk: Notitia S. R. J. G. procerumhistorico-heraldico-gcnealogica, zu Tübingen von 1684 bis 1732—