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3 (1856)
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schrift: Adolph Carl v. Ilumbracht, der Röm. K. Maj. w. Rath,geb. 1753, kam in den Rath 1777, Schöffe 1778, A. B. 1791,1794, 1797 und 1799 (die Löwenpranke lullt im Schilde denSchlüssel schrägrech ts, der aufwachsende Löwe auf dem Hehne istdoppelt geschweift und hält den Schlüssel etwas schräglinks, unddie Ilelmdecken sind rolh, silbern und golden). Eslor, kleineSchriften, I. S. 924927. N. Geneal. Handb., 1777. S. 256258, 1778. S. 309, u. IL Nachtr., S. 68 u. 70. Megerle v. Müld-feld, S. 60. v. Hellbach, I. S. 598. N. Preuss. Adelslexicon,II. S. 459 466 (der Schlüssel in den Pranken des Löwen aufdem Helme ist irrthümlich silbern angegeben). Freih. v. Lede-bur, I. S. 385 (lässt im Schilde den Schlüssel von einer Bärentatzehalten). Gen. Taschenb. d. freih. Häuser, 1856. S. 332336.

Preussen, Oesterreich. Altes, ehedem zu Frankfurt a. M.ansässiges und der dortigen altadeligen Ganerbschaft des HausesAlten - Limpurg einverleibt gewesenes Adelsgeschlecht. Dasselbestammt aus Gau-Odernheim in Rhein-Hessen und erlangte vomKaiser Sigismund, 1430, die Erneuerung des der Familie zustehen-den Adels und Wappens. Conrad Ilumbracht aus Gau-Odernheim,genannt Schillweck, gest. 1451, wurde 1445 Abt der Benedictiner-Ablei St. Martin bei Sponheim, und Simon Humbracht, dreizehnterBurgmann zu Alzei, kommt in Speier vor. Der Unruhen wegen,welche im Anfange des 14. Jahrhunderts auch in Spcier die Zünftegegen die Adelsfamilien stifteten, verliess das Geschlecht die ge-nannte Stadt und begab sich mit Martin Ilumbracht nach Frank-furt a. M. Derselbe kommt in Frankfurter Urkunden von 13621390 vor, wurde gewöhnlich nach seiner Besitzungzum Schön-stein" genannt und ist als Stammvater aller später vorkommendenSprossen des Geschlechts zu nehmen. Der Sohn desselben, Jeckel (I.)(Jacob), gest. 1420, erbaute 1417 mit Johann v. Achstadt die St.Peterskirche in Frankfurt a. M., und sein Sohn, Jeckel (IL), warder Erste seines Stammes, welcher durch Vermählung mit der Gan-erbentochter Timmel v. Appenheim, 1416, Mitglied der altadeligenGanerbschaft Alten-Limpurg zu Frankfurt a. M. wurde, welcherletzteren die Nachkommen bis 1837 angehört haben. Jetzt blühenvon der früher immer sehr zahlreichen Familie nur noch zweijüngere Speciallinien, von welchen die ältere in Oesterreich undPreussen, die jüngere aber, in welche auch 1765 der Reichsfrei-herrenstand gekommen, in Oesterreich angesessen ist. Der nächstegemeinschaftliche Stammvater dieser beiden jüngeren Speciallinien