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ist, wie Martin (s. oben) der entferntere Stammvater der ganzenspäteren Familie war, Johann Hieronymus, gest. 1713, Schöll' zuFrankfurt a. M., vermählt mit Margaretha Elisabeth v. Hünefeld.Der älteste Sohn, Adolph Carl, gest. 1741, Hauptmann bei demrheinischen Reichscontingente, gründete eine Linie, welche mit demgleichnamigen Enkel, dem früheren Schöffen und mehrmaligen Bür-germeister der freien Stadt Frankfurt a. M., welcher sich späteraus dem Geschäftslehen zurückzog, 1837 zu Rudolstadt erloschenist. Der zweite Sohn, Friedrich Maximilian, gest. 1764, früher k.k. Oberst, später Brigadier der Republik Genua, stiftete die ältereder genannten noch blühenden Speciallinien, und der dritte Sohn,Hieronymus August, gest. 1739, fürstl. Waldeckscher Stallmeister,gründete die jüngere Speciallinie. Aus dieser Linie wurde derSohn des Stillers, Alexander August Christian, als k. k. Major(später Oberst und Regiments-Commandant) mit seinem BruderGottfried Eitel Ludwig, später k. k. Feldmarschall-Lieutenant, 1765(s. oben), in den Reichsfreiherrenstand erhohen. — Aus der älterenSpeciallinie leben drei Enkel des oben genannten Freiherrn Fried-rich Maximilian, die Gebrüder und Freiherren: Ludwig Carl, geh.1786, Senior der Familie und k. k. Gubernialrath zu Innsbruck;Friedrich Ernst, geb. 1788, k. k. pens. Accessist der Stempel-Gefällen -Direction, und Carl Sebastian Friedrich, geb. 1789, k. k.pens. Hauptmann. Ein vierter Enkel des Freiherrn Friedrich Maxi-milian ist der Sohn des 1804 verstorbenen k. preuss. pens, Majors,des Freiherrn Friedrich Franz Siegbert, aus der Ehe mit Johannav. Oppen, Freiherr Anton Emil Hermann, k. preuss. Hauptmann.— Aus der jüngeren Speciallinie lebt zu Wien ein Enkel des Frei-herrn Hieronymus August (s. oben), Freiherr Damian Ludwig CarlWilhelm, geb. 1787, welcher keine Söhne hat. — In die Familiev. Humbracht gehörte auch Johann Max v. Humbracht, bekannt undgeschätzt als Herausgeber des für Genealogie und Heraldik in Be-zug auf die rheinländische Ritterschaft so wichtigen Werkes „diehöchste Zierde, Tugend und VortreflJichkeit des deutschen Adels inStammtafeln und Wappen verfasst; vorher durch G. Ilelwig zusam-mengetragen und von dem Freiherrn Johann Philipp v. Greifenclauvermehrt. Frankfurt a. M., 1707 fol.", in welchem, 13 Alphabetestarken Werke über 300 rheinländische Familien abgehandelt sind.Johann Max v. Humbracht, geb. 1654, gest. 1715, war der jüngereSohn des Adolph Ernst v. Humbracht, welcher 1688 älterer Bürger-meister der Stadt Frankfurt a. M. und 1689 Reichssclmltheiss wurdeIII. 15