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3 (1856)
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Hechthnsen erscheint zuerst 1456 urkuncllicli, und die GebrüderKarsten, Otto und Claus Hekethusen, zu Zcarnewantze erl)gesessen,erhielten vom Herzoge ßogislav X. in Pommern einen Leibgedings-hrief ihrer Mutter bestätigt. Die Familie war in Pommern imBelgarder Kreise, in welchem das gleichnamige mutmasslicheStammgut der Familie liegt, so wie im Caminschen Kreise und inder Neumark im Friedherger Kreise begütert, ist aber im Manns-stammc im Anfange des 18. Jahrhunderts erloschen, denn KönigFriedrich I. von Preussen belehnte mit den v. HechthausenschenLehen zu Zarnefantz, Grüssow, Navin und Zwienitz den k. preuss.Geh. Kammerrath und Residenten v. Münchow, und diese Beleh-nung wurde vom Könige Friedrich Wilhelm 1. von Preussen, 1716,bestätigt. In Folge dieser Lehnsbestätigung ist, angenommen wor-den, dass das Geschlecht v. Hechthausen um 1716 erloschen sei,doch ist nach Obigem wohl richtiger das Ausgehen der Familie indie Zeit der Regierung des Königs Friedrich I. zu setzen.

v. Helbig.

Im rothen Schilde eine eiserne Pflugschaar, deren Spitze nachrechts und unten gewendet ist. Auf dem Schilde steht ein Hehn,welcher drei Straussenfedern, roth, silbern, roth, trägt. Die Hehn-decken sind roth und silbern. Handschriftliche Notizen aus demDiplome und Abdrücke von Petschaften. Tyroff, I. 212 (die Straus-senfedern auf dem Helme sind irrtliümlich sämmtlich silbern tingirt).

Sachsen (früher), Preussen. Carl Adolph Georg Heibig,Besitzer des Rittergutes Grossgottern in Thüringen, wurde im kur-sächsischen Reichsvicariate, laut Diploms d. d. Dresden, 2. Octbr.1790, in den Reichsadelstand erhoben. Derselbe hat den Manns-stamm fortgesetzt, doch blüht, so viel bekannt, das Geschlecht jetztnur noch im weihlichen Stamme.

v. Hennet, Freiherren.

Schild scbräglinks getheilt: rechts (oben) in Roth ein schräg-linker, blauer Balken, welcher mit einem sechsstrahligen, goldenen