Druckschrift 
3 (1856)
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Sterne belegt ist; links (unten) in Silber auf einem grünen, vier-hiigeligen (1 und 3) Berge ein rechts gekehrter, rother Hahn, wel-cher die linke Kralle aufhebt und im Schnabel einen goldenenBing hält. Auf dem Schilde steht eine fünfperlige Krone und aufdieser ein gekrönter Helm, welcher den Hahn des Schildes mitdem Ringe und auf dem Berge zwischen einem offenen Adlersflugeträgt, dessen rechter Flügel von Blau und Gold, der linke von Sil-ber und Roth quer getheilt ist. Die Helmdecken sind rechts rothund silbern, links blau und golden. Tyroff, II. 270. Wap-penhuch der Oesterr. Monarchie, X. 78 (der Stern in der rechtenSchildeshälfte ist silbern, der rechte Flügel auf dem Helme vonBlau und Silber quer getheilt, und die Helmdecken rechts blau undsilbern, links roth und golden. Die letzteren Helmdecken sollten,wie das Wappen gegeben worden ist, jedenfalls blau und silbernsein). Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1848. S. 159161(beschreibt das Wappen folgendermassen: im silbernen Schilde inder rechten Oberecke ein links rothes, in gleicher Richtung voneinem blauen, mit einem goldenen Sterne belegten Balken durch-zogenes Schräghaupt und ein auf drei grünen Hügeln rechts ge-wendet stehender, rother Hahn mit erhobenem Fusse. Freiherren-krone und ein offener, gekrönter Helm, welcher mit rechts roth-silberner, links blau-goldener Decke den Hahn auf dem bemoostenFelsen, zwischen einem offenen, blau, silbern, gold und roth qua-drirten Fluge, trägt), und 1856. S. 299. Megerle v. Mühlfeld,Ergzgsbd., S. 64 u. 152. v. Hellbach, I. S. 537.

Oesterreich. Johann Marceil v. Hennet, k. k. Gubernial-Rath und Landes-Unter-Kämmerer von Bobinen, wurde vom KaiserLeopold II., laut Diploms d. d. Wien, 26. Mai 1791, in den erb-ländisch-böhmischen Freiherrenstand erhoben. Derselbe stammteaus einer ursprünglich schweizerischen Familie, welche mit Georgllcnnet um 1567 aus Basel in das Bisthum Lüttich nach Delsperggekommen war. Von Georgs Nachkommen war Johann Franz Hen-net ständischer Steuer-Einnehmer zu Czaslau, und der Sohn des-selben, Franz Leopold Hennet, k. k. Appellations-Rath zu Prag,wurde vom Kaiser Franz I., 30. Aug. 1749, in den erbländisch-böhmischen Rittersland, unter Erlangung des Incolats, erhoben.Von Letzterem stammte der oben genannte Freiherr Johann Mar-ceil, später k. k. Geh. Rath, gest. 1814. Aus der ersten Ehe des-selben mit Walburga Franziska v. Sternegg entspross Freiherr Wen-zel Johann, gest. 1833, k. k. Appellations-Rath zu Prag, und aus